Was passiert mit Altreifen und Altöl?

Entsorgungsfachbetrieb im Fokus: „ökologisch und ökonomisch“

Anzeige

Weiden. Das Werkstor der Estato Umweltservice GmbH passieren täglich viele LKW, beladen mit verschiedenen Materialien von Altreifen bis Altöl. Was passiert damit? 

Von Lucas Weigl 

[TIPP: Die OberpfalzECHO-App mit Benachrichtigung für deinen Ort!]

Im Rahmen seiner „Mitmach-Tour“ machte der JU-Deutschland-Chef Tilman Kuban Halt in Weiden, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie sich der Betrieb um die fach- und umweltgerechte Entsorgung der Lieferungen kümmert. Ihn begleitete unter anderem der CSU-Oberbürgermeisterkandidat Benjamin Zeitler und der Europaabgeordnete Christian Doleschal.

Bis 300.000 Reifen im Lager

An den beiden Standorten in der Oberpfalz und in Werl bei Dortmund arbeiten rund 100 Beschäftigte für den zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb. Der wichtigste Kunde ist zweifellos A.T.U (Auto-Teile-Unger). Allein Estato in Weiden übernimmt die Entsorgung für 300 A.T.U.-Filialen.

Estato Umweltservice

Was wird aus den Rohstoffen? Ein Endprodukt kennst du garantiert. Hier mehr lesen.

„Vorbildlich kümmert sich hier ATU mit der Estato GmbH um die Entsorgung seiner eigenen Werkstoffe und schafft so noch Arbeitsplätze in der Region“, lobt Benjamin Zeitler. Ein eindrucksvolles Bild gab auch das Lager für Altreifen ab, in dem bis zu 300.000 Reifen untergebracht werden können. Diese werden dann für den weiteren Prozess nach verschiedenen Kriterien und Qualitätsstufen klassifiziert, denn „Reifen ist nicht gleich Reifen.“

Geschultes Personal und moderne Anlagen stellen die stoffliche Verwertung sicher. „Die Firma ist der Beweis, dass wir im 21. Jahrhundert mit moderner Umwelt- und Entsorgungstechnik ökologisch und ökonomisch agieren können“, sagt Zeitler.

Estato GmbH Weiden

Bilder: Lucas Weigl 

Schlagworte:

Ein Kommentar

  1. Holger Koch schreibt:

    Der Inhalt des Artikels wird der Überschrift nicht gerecht. Was passiert denn nun mit den Reifen und dem Altöl?

Deine Meinung dazu!