Zahlreiche Gratulanten: Anton Kick feiert 70.

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Lerau. Das Urgestein, Anton Kick, vom Lerautal wurde 70 Jahre und feierte deshalb eine originelle Oberpfälzische Feier im Gasthof Maier. Neben seiner Frau Anna, den Kindern mit Familien, waren viele Verwandte und Freunde, teils bis aus Berchtesgaden,  angereist.  Auch viele die Lerauer waren dabei, um ihren „Michlpaules“ hochleben zu lassen.

Von Sieglinde Schärtl

Alfred Kick 70 Geburtstag

Der Jubilar Anton Kick (Fünfter von rechst) mit seiner Anna und Enkeln im Kreise der Vertreter aus Kirche, Marktgemeinde, Verbänden und Vereinen, die alle sehr gerne den Jubilar hochleben ließen. Foto: Sieglinde Schärtl

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Für zünftige Stimmung sorgte der „G`stanzlsänga Lucky,“ der evangelische Pastor Horst Kurz aus Königstein mit seinem Akkordeon und mehrere musikalische Auftritte durch den Männergesangverein /(MGV) „Liederkranz“ mit Dirigent Holger Scheufler.

Für die Pfarrei St. Margareta Leuchtenberg gratulierte Pfarrer Dr. Stanislaw Fel, vom CSU-Ortsverband Leuchtenberg Vorsitzender Rainer Schmeidl, vom OWV-Leuchtenberg Vorsitzender Michl Schwabl und von der Feuerwehr Lerau Vorsitzender Peter Schwabl. Gesanglich, gratulierte der Kirchenchor mit Josef Winter (senior) und der MGV mit Vorsitzendem Josef Varnhold, der überreichte seinem Vize, dem Jubilar, das Geschenk mit den besten Wünschen.

Seit 300 Jahren in Familienbesitz

Anton Kick wurde am 10. August 1949 in Lerau als erstes Kind von Margareta und Josef Kick geboren. Er wuchs mit seinem jüngerem Bruder Sebastian auf dem Bauernhof auf und besuchte acht Jahre die Volksschule in Leuchtenberg. Später die Landwirtschaftsschule in Vohenstrauß und erlernte den Beruf des Landwirt. Am 17. November 1973, eine Woche vor dem Fahrverbot der damaligen Ölkrise, führte er in der Pfarrkirche in Leuchtenberg Anna Rupprecht aus Niederndorf, Gemeinde Parkstein, zum Traualtar.

Aus der Ehe gingen eine Tochter und zwei Buben hervor und mittlerweile ist die Familie durch die Schwiegerkinder und sechs Enkel angewachsen. Nachdem seine Frau neben dem Haus und der Kindererziehung auch sehr gerne die landwirtschaftliche Arbeit verrichtete, verdiente sich Kick einst bei Bayer&Co und DETAG in Weiden ein Zubrot. Gemeinsam bauten sie das Haus komplett neu und die Stallungen erweiterten und modernisierten sie. Als 1995 seine Anna schwer erkrankte kündigte er die Arbeit und übernahm Daheim die Arbeit.

Mittlerweile hat er, 2013, das Anwesen an seinen Sohn Andreas mit Familie übergeben und mit Stolz stellt er heraus, „dass seit über 300 Jahren immer der Hof vom Vater auf den Sohn überging.“

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