Freitag der 13.: Kein Unglück Dank Rauchmelder

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Neustadt/WN. Initiative „Rauchmelder retten Leben“ startet Aufklärungskampagne „120 Sekunden, um zu überleben!“ mit bundesweitem Schülerwettbewerb zum richtigen Verhalten im Brandfall und appelliert an Wohneigentümer, die Rauchmelderpflicht umzusetzen. Der bundesweite Rauchmeldertag findet seit 2006 an einem Freitag, den 13. statt.

Rauchmelderwarntag Feuerwehr

Fachbereichsleiter Thomas Mathes ist im Kreisfeuerwehrverband im Landkreis Neustadt Waldnaab viel unterwegs zum Thema Rauchwarnmelder.

 

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Freitag, der 13. = Rauchmeldertag. Zwei Minuten können vieles verändern. Brandschützer im Bundesgebiet informieren deshalb an diesem Tag über Präventionsmaßnahmen. Auch der Kreisfeuerwehrverband Neustadt/WN (KFV NEW) tut dies immer wieder. Kreisbrandrat Marco Saller befürwortet diese Aktion: „Rauchmelder sind ein wichtiger Bestandteil der Brandfrüherkennung – einige Einsätze in jüngster Vergangenheit haben dies im Landkreis gezeigt – Menschenleben konnten gerettet werden.“

Nur 120 Sekunden, um zu überleben

„Die meisten Menschen wissen nicht, wie man im Brandfall richtig reagiert und bringen ihr Leben in Gefahr. Richtiges Verhalten bei einem Brandfall will bekannt sein. Letztendlich bleiben nur rund 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, wenn es brennt und ein Rauchmelder Alarm schlägt“, weis Fachbereichsleiter Thomas Mathes vom KFV NEW.

„Das Installieren von Rauchmeldern und das richtige Verhalten im Brandfall sind daher lebenswichtig, denn die Uhr tickt“, mahnt Mathes ausdrücklich! Das Gefährliche bei einem Brand sei der hochgiftige Brandrauch. Schon drei Atemzüge können tödlich sein. „Hier ist Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung dringend erforderlich“, meint Mathes.Rauchmelderwarntag Feuerwehr

Richtiges Verhalten im Brandfall

Im Brandfall geraten die Menschen schnell in Panik, springen aus dem Fenster oder laufen ins verrauchte Treppenhaus. Dabei gilt: Wenn es in der Wohnung brennt, sollte diese schnellstmöglich verlassen werden. Brennt das Treppenhaus oder ist dies verraucht, bleibt man in der Wohnung und ruft die Feuerwehr über den Notruf 112. Wichtig ist, alle Türen zu schließen, damit Feuer und Rauch nicht in die Wohnung gelangen.

Rauchmelderpflicht gilt auch für selbstgenutzte Immobilien

In Deutschland brennt es jährlich etwa 200.000 Mal und jeden Monat fallen über 30 Menschen Wohnungsbränden zum Opfer. Ursache ist meist eine Rauchvergiftung. Richtig installierte, regelmäßig gewartete Rauchmelder retten Leben indem sie rechtzeitig vor der tödlichen Gefahr warnen. „Wir appellieren daher an alle Wohneigentümer, die in ganz Deutschland geltende Rauchmelderpflicht auch tatsächlich umzusetzen.“ Insbesondere viele ältere Senioren unter den Eigentümern seien gefährdet. Sie können nicht mehr so schnell reagieren und vor allem nachts das Bett nicht so einfach verlassen. Auch mit der Installation und Pflege der Rauchmelder sind sie oft körperlich überfordert. Daher richtet sich der Appell auch an die Angehörigen von Wohnungseigentümern.

Schülerwettbewerb mit 5.000 Euro Preisgeld

Teil der Aufklärungskampagne „120 Sekunden, um zu überleben!“ ist ein bundesweiter Wettbewerb für Schüler der 7.-10. Klassen. Der Schülerwettbewerb mit 5.000 Euro Preisgeld soll helfen, das richtige Verhalten im Brandfall zu erlernen und kreativ weiter zu vermitteln. Interessierte Schulen, Klassen können sich beim KFV melden.

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