iPads für den Unterricht

Schulalltag digital

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Pressath. In der Schule sollen bald iPads einziehen, denn sie sind die Zukunft. Normale Tafeln wird es dennoch geben.

Von Renate Gradl 

Schulverband Pressath digitales Klassenzimmer iPads im Unterricht

Schulverbandssitzung in Pressath: Die Teilnehmer diskutieren über die Anschaffung von iPads für Schüler, die offene Ganztagsschule und Förderungen für einen neuen Pausenhof und „grünes Klassenzimmer“. Bild: Renate Gradl. 

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Das digitale Klassenzimmer beschäftigt die Schulverbandssitzung, zu der Vorsitzender Werner Walberer die Mitglieder mit Rektorin Ulrike Neiser und Konrektor Holger Popp begrüßte. „Es gibt dafür ein Förderprogramm mit einem Zuschuss in Höhe von 10.6938 Euro“, informierte Walberer.

Vor zwei Jahren hätten sie bereits Lehrer, Kinder und Elternbeirat befragt, was sie von einem digitalen Klassenzimmer halten, wie sich Rektorin Ulrike Neiser erinnert. Alle waren aufgeschlossen, in der Schule iPads zu verwenden. Dann werden auch Hotspots in der ganzen Schule eingerichtet. Doch auch herkömmliche Tafeln würden nicht aus dem Schulalltag verbannt.

Stellt sich noch die Frage, ob Apple- oder Microsoft-Geräte angeschafft werden sollen. Alles spreche dafür in Richtung Apple zu gehen: „Bei Apple ist ein Softwarepaket dabei. Die Geräte wären etwa viereinhalb Jahre in Betrieb. Ein Wartungs- und Plegevertrag müsste jedoch mit ausgeschrieben werden“, riet Thorsten Hallmann.

iPad-Miete

Vorerst soll nur ein Klassenzimmer (eine 7. Klasse) mit iPads versorgt werden. „Die Eltern könnten die Apple-Geräte für ihre Kinder für 70 Euro pro Jahr mieten. Die Mietbasis beträgt vier Jahre. Die Schüler und Schülerinnen könnten das iPad auch zu Hause nutzen. Es wird jedoch nur eine Akkuladung für das Wochenende geben“, erklärte die Rektorin.

Digital zu arbeiten ist der richtige Weg. Dem sollten wir uns nicht versperren“

sprach sich auch Carmen Pepiuk für die Anschaffung aus. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Schulverbands im Anschluss, die Förderung zu beantragen.

Wie steht es um die Offene Ganztagsschule Pressath?

Zur Sprache kam auch der Sachstand für die Offene Ganztagsschule. Momentan gibt es für die Grundschule zwei lange Gruppen und eine kurze Gruppe – für die Mittelschule jedoch keine. Bei Bedarf könne dies jedoch geändert werden.

Walberer informierte über den genehmigten Förderbescheid für Glasfaser. Die Arbeiten dafür sollen bis zum Frühjahr abgeschlossen sein. Dies sei eine Aufwertung für den Schulstandort.

Frischer Wind auf Pressather Pausenhof

Förderfähig sei auch die Pausenhofumgestaltung mit einer Fläche von 1.250 Quadratmetern. Für das „Grüne Klassenzimmer“ gebe es jedoch keine Fördergelder. Ein Verkehrsübungsplatz (rund 20.0000 Euro) müsse hinten angestellt werden, da es dafür nur eine Förderung von zehn Prozent gebe.

Die Mitglieder beschlossen einstimmig, das Kopiergeld für das Schuljahr 2019/2020 abzuschaffen. Die Kosten dafür trägt der Sachaufwandsträger.

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