Abschied von der Kommandantur

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Grafenwöhr. Nach insgesamt fast 35-jähriger Dienstzeit bei der Bundeswehr und 20-jähriger Verwendung in Grafenwöhr wurde Stabsfeldwebel Michael Hiller in den Ruhestand verabschiedet.

Von Gerald Morgenstern

Verabschiedung Hiller

Spalier für Stabsfeldwebel Michael Hiller (rechts) der in den Ruhestand trat. Oberstleutnant Florian Rommel (links daneben) chauffierte ihn mit Blaulichtbegleitung bei der letzten Fahrt aus der Kaserne nach Hause. Foto: Gerald Morgenstern

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Zur „letzten Ausfahrt aus der Kaserne“ standen die Kameraden der Truppenübungsplatzkommandantur Spalier. Dienststellenleiter Oberstleutnant Florian Rommel chauffierte den künftigen Ruheständler mit dem Streifenfahrzeug nach Hause. Für die Blaulichtbegleitung durch die Feldjäger hatte der Spieß der Einheit, Stabsfeldwebel Norbert Prediger gesorgt.

Bei einer vorausgehenden Feier zeigte Oberstleutnant Rommel den militärischen Werdegang von Michael Hiller auf. Er trat 1985 in die Bundeswehr ein und war unter anderem in Walldürn, Koblenz und Grafenwöhr stationiert, in Aachen wurde er zum Munitionsfachkundigen ausgebildet. Bei der Kommandantur in Grafenwöhr war er für die Schießsicherheit als Feuerwerker im Innen- und Außendienst eingesetzt, lange Jahre leitete er das Schießbüro.

Keine Langeweile im Ruhestand

Engagement zeigte Hiller in der Truppenkameradschaft des Bundeswehrverbandes und der Unteroffizier Heimgesellschaft. Oberstleutnant Florian Rommel stellte das Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein des scheidenden Stabsfeldwebels heraus, die militärischen Auszeichnungen in Form von drei Ehrenkreuzen seien der Beweis dafür.

Langweilig wird es dem künftigen Ruheständler sicher nicht werden, die Familie, das Sportschießen bei den Hubertusschützen, der Jagdschein, die Reservistenarbeit und das Sammeln von Militaria mit Bezug auf Grafenwöhr stehen nun auf dem Dienstplan.

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