Lkw kippt um – Bergung aus Graben dauert Stunden

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Neualbenreuth. Ein Lkw kommt von der Kreisstraße ab und kippt im Graben zur Seite. Die Bergungsarbeiten dauern Stunden – und kosten sehr viel Kraft. 

Ein Fürther (48) fährt Dienstag gegen 13 Uhr mit einem 12-Tonner Lkw die Kreisstraße von Neualbenreuth nach Pfaffenreuth, als der Unfall passiert: Kurz nach Wernersreuth kommt er rechts von der Straße ab und landet im Graben. Der Lkw kippt zur Seite und liegt im Erdreich.

Schwierige Rettung

Der Fahrer kann sich selbst – zum Glück unverletzt – aus der Fahrerkabine befreien. Den Lkw zu bergen, gestaltet sich aber als schwierig: Der Regen hat die Erde aufgeweicht, selbst schweres Gerät kann den Lkw nicht ohne weiteres aus dem Graben ziehen.

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Den Einsatzkräften gelingt es den Lkw aufzurichten, dann müssen sie ihn Stück für Stück entlang des Grabens herausziehen. Sie schaffen es – wenn auch mühsam – indem sie immer wieder Holzbohlen unterlegen. „Letztendlich dauerten die Bergungsarbeiten annähernd bis kurz nach 18:00 Uhr“, teilt ein Polizeisprecher mit.

Keine Betriebsstoffe im Boden

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und der Straßenbaubehörden geben Entwarnung: Es sind keine Betriebsstoffe ausgelaufen. Das war anfangs zunächst unklar.

Während der Unfallaufnahme beziehungsweise der Bergung sperrt die Feuerwehr Wernersreuth die Straße, leitet den Verkehr um und sichert die Unfallstelle ab. 15.000 Euro Schaden ist nach ersten Schätzungen die Folge des Unfalls.

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