Starker Mitgliederzuwachs beflügelt Arbeitskreis Umwelt

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Windischeschenbach. Horst Schellkopf bleibt weitere zwei Jahre an der Spitze des CSU-Arbeitskreises für Umwelt und Landesplanung (AKU). Besonders erfreut zeigte sich der AKU-Kreischef über den deutlichen Mitgliederzuwachs in den vergangenen beiden Jahren. So konnte die Mitgliederzahl von 54 auf 72 gesteigert werden.

Von Benedikt Grimm

„Damit sind wir mehr als doppelt so viele Mitglieder wie Bündnis 90/die Grünen im Landkreis und setzen uns wesentlich sachlicher mit Umweltpolitik auseinander“, so Schellkopf in seinem Rechenschaftsbericht.

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Wir sind nicht immer bequem, auch für unsere Mutterpartei, die CSU, aber wir leisten konstruktive Sacharbeit,

berichtete der AKU-Kreisvorsitzende in seinem Rückblick. Besonders hob er den Einsatz des AKU im Landkreis für die Elektromobilität hervor. Daneben habe sich der Verband mit verschiedenen Energieträgern auseinandergesetzt, so zum Beispiel mit der Wasserkraft, was unter anderem bei einer Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks Reisach geschah. Auch das Thema Vermeidung von Plastikmüll stand auf der Agenda des CSU-Arbeitskreises. „Hier müssen wir uns weiter für eine Reduzierung und Vermeidung von Plastikmüll stark machen“, forderte Schellkopf.

Neuer Stellvertreter und Schriftführer

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurden die bisherigen Stellvertreter von Schellkopf, Kreisrätin Dr. Gabriele Hagemann und Hans Schabauer in ihren Ämtern bestätigt. Neuer weiterer Stellvertreter ist der Dritte Bürgermeister von Windischeschenbach Thomas Wilhelm. Um die Kasse kümmert sich weiterhin Burkhard Hagemann und neuer Schriftführer ist Helmut Erndt aus Flossenbürg. Als Beisitzer fungieren Susanne Reithmayer, Sieglinde Schärtl, Elisabeth Weiß, Andreas Enders, Eduard Fuchs, Albert Kick und Alexander Herzner.

Bezirksvorsitzender fordert mehr Gehör in Mutterpartei

Bezirksvorsitzender Klaus Hofbauer dankte dem Arbeitskreis Umwelt im Landkreis für sein Engagement. „Die Neustädter zählen zu den Aktivposten in unserem Verband“, lobte der frühere Bundestagsabgeordnete aus Cham. Insgesamt wünschte sich Hofbauer noch mehr Gehör innerhalb der CSU für seinen Arbeitskreis, gerade in Zeiten der Debatte um Klimawandel und Artenschutz. CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger, der auch die Wahlleitung innehatte, betonte die zahlreichen Initiativen der CSU auf Kreisebene im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes.

Bereits vor vier Jahren haben wir uns als Kreistagsfraktion für die Schaffung von Blühwiesen auf landkreiseigenen Grundstücken eingesetzt,

erklärte Dr. Oetzinger. Auch habe man gemeinsam mit Landrat Andreas Meier ein eigenes Förderprogramm für E-Ladesäulen im Landkreis auf den Weg gebracht, um so einen Beitrag zur Elektromobilität zu leisten.

Nachhaltigkeit im Fokus

„Nachhaltiges Wirtschaften ist seit jeher ein Markenkern der CSU-Politik im Landkreis. So treiben wir seit Mitte der 1990er die energetische Sanierung der landkreiseigenen Gebäude und Schulen voran, getreu dem Motto, die beste Energie ist die, die wir gar nicht erst brauchen“, so der CSU-Kreisvorsitzende. Bei der anstehenden Kommunalwahl gehe es daher darum, diesen Kurs weiter fortzusetzen. Dabei leiste der AKU einen wichtigen Beitrag im Bereich der Umweltpolitik.

Horst Schellkopf (Fünfter von links) bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze des Arbeitskreises für Umwelt und Landesplanung. Der CSU-Arbeitskreis will innerhalb seiner Mutterpartei weiterhin Akzente setzen.

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