Wie steht es um Organspenden?

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Weiden. Ist Organspende auch im Jahr 2019 noch ein aktuelles Konzept?

Diese Frage steht im Mittelpunkt des 8. Ethik- und 3. Organspendetags am 02. Oktober ab 17 Uhr am Klinikum Weiden. „Noch immer haben viele Menschen Vorbehalte gegenüber der Organspende. Wir wollen aber aufzeigen, was hinter dem Thema steckt und wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist“, betonten Dr. Manfred Hausel, Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees (KEK) und Andreas Faltlhauser, transplantationsbeauftragter Arzt der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Die Vorträge klären verschiedene Organspende-Fragen, zum Beispiel:

  • Wie kann Organspende überhaupt begriffen werden?
  • Welche Möglichkeiten bietet der technische Fortschritt beim Organersatz – aber auch welche nicht
  • Organspende: Wie sieht die Rechtslage aus?
  • Weshalb werden nicht genug Organspender gefunden? Welchen Beitrag können Ärzte leisten?

In einer Podiumsdiskussion sind bewusst Beiträge und Fragen aus dem Publikum gewünscht – auch kritische. „Eine Organspende bedeutet einen hohen Aufwand, den wir durch verschiedene Abläufe aus dem Routinebetrieb herauslösen. Wir haben dabei nur ein Ziel: eine stabile Entscheidung für oder auch gegen die Option einer Spende durch den Betroffenen“, so die Organisatoren.

Wie das Klinikum für klare Entscheidungen zum Thema Organspende wirbt – dafür oder dagegen: Hier lesen.

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