HC Herren kämpfen um Platz zwei

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Weiden. Auf geht’s zum direkten Duell der Tabellennachbarn: Das heißt es am Sonntag für die Erste Herrenmannschaft des HC Weiden, wenn es zum TB Roding geht. Beide Mannschaften stehen derzeit mit drei Verlustpunkten auf dem zweiten Tabellenplatz. 

Vor den beiden Mannschaften steht lediglich der ungeschlagene Spitzenreiter aus Nabburg/Schwarzenfeld. Das Spiel ist wohl wegweisend für den weiteren Saisonverlauf. Der Verlierer der Partie steht mit fünf Verlustpunkten auf einem schlimmstenfalls fünften Tabellenplatz, der Sieger bleibt alleiniger Tabellenzweiter.

Roding mit Aufstiegsansprüchen

Während beide Szenarien für die Gäste aus Weiden zu verkraften wären (Saisonziel ist der vierte Platz), muss der TB Roding unbedingt gewinnen, um die eigenen Aufstiegsansprüche zu wahren. „Roding steht etwas überraschend nicht auf Platz eins“, so HC-Trainer Jannis Prelle. „Vor der Saison wurden sie als klarer Aufstiegsfavorit angesehen. Das werden sie gegen uns als direkten Konkurrenten bestätigen wollen.“

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Grund für die Wiederbelebung des Traditonsvereins sind die zahlreichen Neuzugänge vor Saisonbeginn. Mit Johannes Hugo, Thomas Kienzl (beide von der SG Regensburg), Dominik Weh, Vincent Deml und Max Standecker (alle von der SG Naabtal) schlossen sich einige Leistungsträger aus letztjährigen Bezirksoberliga-Teams an.

Psychologischen Vorteil nutzen

„Von den Einzelspielern sind sie uns – wie auch der gesamten Liga – deutlich überlegen. Allerdings machten Schwarzenfeld und Oberviechtach vor, dass mit viel Ehrgeiz und Kampf durchaus zählbares drin ist. Auch wenn wir als klarer Außenseiter in die Partie gehen, werden wir unsere Chancen zu nutzen wissen“, gibt sich Leitwolf Stefano Flierl kämpferisch.

Zusätzlich hofft das Weidener Lager auf den psychologischen Vorteil: „Während wir befreit aufspielen können, steht der TB Roding etwas unter Zugzwang. Nach zwei weniger erfolgreichen Auswärtspartien streben sie im Heimspiel gegen uns sicherlich einen Sieg an – das baut Druck auf, den wir so nicht haben“, argumentiert der Weidener Übungsleiter Prelle.

Höchstleistung abrufen

Aus spielerischer Sicht wird es wohl darauf ankommen, dass die gefährlichen Rückraumschützen Hugo und Weh nicht unbedrängt zum Wurf kommen. Zudem gilt es den treffsicheren Außenspieler Vincent Deml in Schach zu halten.

Aber auch der HC-Angriff verfügt über einige torgefährliche Spieler: „Wir haben die spielerischen Mittel, um auch gegen Roding zu Torerfolgen zu kommen. Das Spiel entscheidet sich in der Defensive. Dort müssen wir über 60 Minuten Höchstleistungen abrufen, um die Chance auf einen Auswärtserfolg zu haben“, resümiert Co-Trainer Florian Breinbauer.

Los geht’s am Sonntag, 1. Dezember, um 16.30 Uhr in Roding.

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