Die Formel zum Glück

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Grafenwöhr. „Jeder spinnt auf seine Weise…“ – In diesem Zitat von Joachim Ringelnatz steckt schon ziemlich viel Wahrheit. Kathrin Karban-Völkl weiß, wie wir miteinander umgehen sollten.

Von Renate Gradl 
Kathrin Karban-Völkl aus Kemnath

Mit Kathrin Karban-Völkl aus Kemnath gab es in Grafenwöhr „Geplauder aus der Beziehungskiste“. Bild: Renate Gradl

Beim Seniorennachmittag vom Katholischen Frauenbund gab es „Geplauder aus der Beziehungskiste“: Kathrin Karban-Völkl aus Kemnath sprach zu diesem Thema: „Jeder hat seine Laune. Aber das Schöne ist, dass wir Menschen keine Maschinen sind. Das Beziehungsglück wurzelt in uns“, ist sich Kathrin Karban-Völkl sicher. Wie pflegen wir Beziehungen untereinander?

Mehr zuhören als reden

Wir müssten aufhören, darüber nachzudenken, was andere über uns denken und auch aufhören, über andere zu reden, so ihr Rat. Jeder spreche über den „Klimawandel“, die Referentin forderte die Zuhörer auf selbst „Klimawandlerinnen“ werden zu können, „wenn wir anders miteinander umgehen“. Unsere Aufgabe sei es, gute Botschaften in die Welt zu bringen. „Auch sollte man die Wahrheit sagen, jedoch auf eine nette Weise“, sagt Karban-Völkl.

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Ich-Botschaften seien manchmal nötig. Trotzdem sollte man doppelt so viel zuhören, wie reden. Auch einige Tipps hatte Karban-Völkl parat: „Finger weg vom Glück der anderen, für gute Stimmung sorgen, öfter mal ‚danke‘ sagen und sich selbst beste Freundin sein“.

Neben dem Zuhören und dem Kaffee und Kuchen genießen, wurde am Seniorennachmittag im Jugendheim auch gesungen – ganz passend waren: „Komm herein und nimm dir Zeit für dich, schau dich an und freue dich an dir…“ sowie „Gottes guter Segen“. Neben den Senioren begrüßte Rosalinde Hacker auch Pfarrer Bernhard Müller als Gast.

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