Welt-Frühgeborenen-Tag: Starker Start für kleine Helden

Bunter Kreis Nordoberpfalz bringt Familien zusammen

Anzeige

Weiden. Deutschland hat eine der höchsten Frühgeburtenraten in Europa. Fast jedes zwölfte Kind kommt dabei vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Nicht von ungefähr gibt es daher den Welt-Frühgeborenen-Tag, der jährlich Mitte November begangen wird.

Jahrestreffen Bunter Kreis Nordoberpfalz

Auch in diesem Jahr waren wieder viele aktuelle und ehemalige Nachsorgefamilien zum Jahrestreffen des Bunten Kreises Nordoberpfalz gekommen. Foto: Kliniken Nordoberpfalz AG.

Auch der Bunte Kreis Nordoberpfalz hat sich an diesem Aktionstag beteiligt und dafür Eltern und Frühchen, die derzeit betreut werden oder in der Vergangenheit betreut wurden, zum Jahrestreffen eingeladen. „Die Eltern nutzen die Gelegenheit gerne, sich in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen auszutauschen, während die Kinder spielen und toben können“, umschreibt Marina Frister, Leiterin des Bunten Kreises Nordoberpfalz, das jährliche Treffen.

[TIPP: Die OberpfalzECHO-App mit Benachrichtigung für deinen Ort!]

30 Familien begleitet

In diesem Jahr wurden von der Einrichtung mehr als 30 Familien begleitet. Für einige von ihnen war das Treffen auch ein Abschluss der Nachsorge durch den Bunten Kreis, für den die Arbeit dort beginnt, wo die Betreuung durch die Klinik endet: zu Hause. Doch auch Familien, bei denen die Unterstützung schon etwas länger abgeschlossen war, kamen zu dem Jahrestreffen, an dem auch Ärzte oder Pflegepersonal teilnahmen.

Für uns alle ist es schön zu sehen, wie positiv sich die Kinder entwickelt haben“,

freut sich Marina Frister. Seit Beginn der Nachsorge konnten mehr als 500 Familien unterstützt werden, zum Teil über einen Zeitraum von drei bis neun Monaten. Das hierfür tätige Team besteht aus Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern und jeweils einer Sozialpädagogin und Psychologin.

Auf Spenden angewiesen

Um die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten zu können, ist man aber auf Spendengelder angewiesen, da die finanzielle Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen oft nicht ausreicht. Durch Spenden könne aber individuell und unbürokratisch geholfen werden – sei es bei therapeutischen Mitteln, der Finanzierung von Babyausstattung oder auch bei Fahrtkosten oder der Bezuschussung behindertengerechter Autos. Notwendiger Anschaffungen die Erkrankung betreffend.

Deine Meinung dazu!