Donum Vitae: Wechsel an der Spitze des Fördervereins

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Weiden. Martina Rauch aus Waldau stand seit der Vereinsgründung an der Spitze des Fördervereins Donum Vitae Weiden. Nun stellte sie nach sechs Jahren ihr Amt zur Verfügung, Andrea Gollwitzer aus Floß übernimmt. Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig gewählt.

Von Sieglinde Schärtl

Die Vereinsmitglieder trafen sich zur Jahreshauptversammlung in den Räumen der Beratungsstelle Donum Vitae in Weiden. In ihrem Jahresbericht stellte Vorsitzende Martina Rauch erfreut heraus, dass elf Frauen dem Förderverein neu beitraten. Damit zählt der Verein jetzt 31 Mitglieder – 30 Frauen und ein Mann.

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Blumen zur Begrüßung, Blumen zum Abschied: Andrea Gollwitzer (zweite von links) übernimmt den Vorsitz von Martina Rauch (Vierte von links). Zur neuen bzw. wiedergewählten Vorstandschaft zählen Renate Zehent, Anita Stauber, Corinna Kurzian-Rewitzer, Karina Heinle, Heidi Völkl und Roswitha Sier (von links), im Bild mit Andrea Lang (geschäftsführende Bevollmächtigte, Fünfte von rechts) sowie Donum Vitae-Leiterin Elisabeth Schieder (Fünfte von links). Bild: Sieglinde Schärtl

Leistung wichtiger Arbeit

Neben vielen Sitzungen und Infoveranstaltungen berichtete Rauch von der Weiterbildung zur Trauerbegleitung, der Bezuschussung einer Babypuppe und über die sexualpädagogische Arbeit an den Schulen.

Anlässe zum Feiern boten das 20-jährige Jubiläum von Donum Vitae in München sowie die Benefizveranstaltung mit dem Chor der Witt-Gruppe und dem Hofer Symphonie Orchester in der Weidener Max-Reger-Halle.

Dank ans Team

Rauch dankte ihrem Team im Verein sowie den Mitarbeitern der Beratungsstelle für das Engagement: „Ohne euch hätte ich das alles nicht machen können. Es ist so wichtig, das es Donum Vitae gibt. Sie habe das vor acht Jahren erfahren und sei vor sechs Jahren aktiv geworden. Rauch versicherte: „Ich werde weiter mitarbeiten, wenn auch nicht an erster Stelle.“

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Nach sechs Jahren gibt Martina Rauch den Vorsitz ab. Bevollmächtige Andrea Lang bedankt sich mit Blumen und einem Präsent. Bild: Sieglinde Schärtl

Die neue Vorsitzende Andrea Gollwitzer bat darum, dass weiterhin viel gemacht werden müsse. Ziel sei, die Arbeit von Donum Vitae auch stärker nach außen zu tragen, „gerne mit Hilfe der neuen Medien“.

Jubiläum 2021

Sie gab einen Ausblick auf anstehende Veranstaltungen. 2021 stehe das 20-jährige Jubiläum der Beratungsstelle an. Bereits jetzt laufen Überlegungen bezüglich der Feierlichkeiten.

Plan sei, das ganze Jahr über verschiedene Aktionen zu starten. Es soll herausgestellt werden, dass Donum Vitae nicht nur Schwangerenkonfliktberatung leiste. Das dadurch eingenommene Geld komme den unterschiedlichen Projekten zu Gute.

Änderungen in der Vorstandschaft

Schatzmeisterin Roswitha Sier berichtete, dass im zurückliegenden Jahr mehr ausgegeben wurde. Um das Minus auszugleichen, setzen sie auf verschiedene Veranstaltungen und mögliche Spenden. Kassenprüferin Andrea Gollwitzer bescheinigte eine korrekte Kassenführung.

Die anschließende Wahl der Vorstandschaft erfolgte schnell und reibungslos, die Wahlleitung lag bei Andrea Lang, geschäftsführende Bevollmächtigte.

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Die Bevollmächtigte Andrea Lang (rechts) begrüßt die neue Vorsitzende Andrea Gollwitzer mit Blumen und wünscht ihr viel Elan beim Ausüben des Ehrenamtes. Bild: Sieglinde Schärtl

Neben der neuen Vorsitzenden Gollwitzer ist auch das Amt der Stellvertreterin neu besetzt: Karina Heinle aus Georgenberg folgt auf Elisabeth Schröpf, da diese nicht mehr antrat.

Die neue bzw. wiedergewählte Vorstandschaft des Fördervereins Donum Vitae e.V.: 

Vorsitzende: (neu) Andrea Gollwitzer, Floß. Stellvertretende Vorsitzende: (neu) Karina Heinle (Georgenberg). Schatzmeisterin: Roswitha Sier (Vohenstrauß). Schriftführerin: Renate Zehent (Pleystein). Kassenprüferin: Rita Rosner, Floß. Beisitzer: (neu) Heidi Völkl, Pleystein; (neu) Anita Stauber, Grafenwöhr; Corinna Kurzian-Rewitzer, Pleystein. 

Elisabeth Schieder (Diplom Sozialpädagogin), Leiterin der Beratungsstelle Weiden, berichtete über deren geleistete Arbeit. Über 800 Ratsuchende wandten sich im vergangenen Jahr an die Beratungsstelle.

1.100 Stunden Beratungsarbeit

In den 1.100 geleisteten Beratungsstunden gestalteten sich die Themen mit Schwangerenberatung, Schwangerenkonfliktberatung, Pränataldiagnostik, Frauen mit Fehl- oder Totgeburt sowie Kinderwunschberatung vielfältig.

Auch an den Außenstellen in Tirschenreuth und Kemnath war die Nachfrage rege. Schieder hob besonders die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein hervor. Das ermögliche die Verwirklichung vieler Projekte.

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