Schmidt will Erbendorf weiterentwickeln

Nominierungsversammlung der Freien Wähler Erbendorf

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Erbendorf. Einigkeit herrschte bei der Nominierungsveranstaltung der Freien Wähler Erbendorf zu den Kommunalwahlen 2020: Bernhard Schmidt wurde einstimmig zum Kandidaten zur Wahl des Ersten Bürgermeisters und als Spitzenkandidat für die Stadtratswahl gekürt.

Ebenfalls einstimmig wurde der Vorschlag der Vorstandschaft der Freien Wähler für die Stadtratswahl angenommen. Neben den amtierenden Stadträten sind unter anderem Birgit Grünbauer, der Jugendbeauftragte der Stadt Erbendorf und Vorsitzende der Jungen Freien Wähler, Martin Kastner, oder der Bereitschaftsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes Bereitschaft Erbendorf, Sven Lehner, auf den vorderen Plätzen zu finden.

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Auf geht’s in die Kommunalwahl 2020: Die Nominierten der Freien Wähler Erbendorf. Bild: Fabian Keppler-Stobrawe

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„Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und das Vertrauen der Bevölkerung ist für mich wichtig und muss ständig gepflegt werden“, stellte Bernhard Schmidt in seiner Bewerbungsrede fest. „Alle müssen in Entscheidungen einbezogen werden – im Stadtrat oder, bei großen Bauvorhaben, auch mittels Bürgerentscheiden.“

Bessere Anbindungen

Der 46-jährige gebürtige Erbendorfer, der auch im Landesvorstand der Freien Wähler mitwirkt, stellte auch seine kurz- und mittelfristigen Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt aus. Verbesserungswürdig seien die Pflege von Straßen und Gehwegen und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „Die Städte Bayreuth, Weiden und Tirschenreuth müssen künftig für Erbendorfer leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein“, führte Schmidt aus.

Für alle Generationen

Aufgrund der demographischen Entwicklung sei es auch besonders wichtig, alle Generationen einzubeziehen. Beispielhaft führte er den Ausbau von Wohnbauflächen und Wohnungen im Allgemeinen, ein Spielplatzkonzept oder den Wunsch nach Sanierung oder Neubau der geriatrischen Klinik auf.

Heimatnahe Versorgung und Digitalisierung

Auch der Erhalt der Rettungswache und die Ergänzung um einen Notarzt sprach Schmidt als eines seiner Ziele an, für die er sich einsetzen möchte: „Wir sind kein Krankenhausstandort, von daher ist es umso wichtiger, die Notfallversorgung in hoher Qualität vor Ort zu haben.“

Zudem möchte Schmidt unter dem Stichwort „Digitales Rathaus 21“ den Behördengang für Bürger vereinfachen: „Über eine Smartphone-App soll es künftig einen Zugang zur Verwaltung geben, damit beispielsweise Formulare online verschickt werden können.“

Freie Wähler Erbendorf: Bürgermeisterkandidat Bernhard Schmidt

Bernhard Schmidt ist Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Erbendorf. Stadtrat Dr. Hans Rose stellte den designierten Bürgermeisterkandidaten genauer vor.

Schmidt sei nicht nur bereits seit elf Jahren im Stadtrat aktiv, vor allem als Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Erbendorf habe sich der gebürtige Erbendorfer einen Namen in der Steinwaldstadt gemacht und gezeigt, wie mit viel persönlichen Engagement die Feuerwehr sich weiter entwickelt habe.

Vor allem die Gründung der Organisierten Ersten Hilfe Ende der 1990er Jahre sei ohne den Einsatz Schmidts sicherlich nicht zu Stande gekommen. Heute stehe der 46-Jährige an der Spitze einer Grafenwöhrer Energiegenossenschaft und leite als Geschäftsführer den Ausbau genossenschaftlicher Energieversorgung mit erneuerbare Energieanlagen. 

„Ohne Bernhard Schmidts Beharrlichkeit würde es das neue Baugebiet ‚Naabberghöhe‘ heute noch nicht geben“, stellte Freie Wähler Vorsitzender Rolf Hanauer in seinem Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode fest. Es gebe noch viele Verbesserungsmöglichkeiten in der Stadt und den Ortsteilen.

Freie Wähler Erbendorf: Kandidaten Stadtratswahl

1. Bernhard Schmidt, 2. Dr. Hans Rose, 3. Rolf Hanauer, 4. Adrian Kottas, 5. Birgit Grünbauer, 6. Markus Schreiber, 7. Martin Kastner, 8. Wolfgang Gruber, 9. Marina Käser, 10. Sven Lehner, 11. Fabian Keppler-Stobrawe, 12. Susanne Seiler, 13. Herbert Dietrich, 14. Benjamin Schlicht, 15. Albert Nikol, 16. Silvia Kaiser, 17. Thorsten Zillmann, 18. Rudolf Sulzer, 19. Andreas Hoffer, 20. Willi Schraml. Ersatzkandidaten: Rainer Schmidt und Peter Pöllmann. 

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