Kollege und Lebensretter in einem

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Eschenbach. Alfons Ficker war das „Mädchen für alles“, ein vertrauter Kollege und sogar ein Lebensretter für die Stadt Eschenbach. Der Abschied in seinem Ruhestand fällt deshalb sicher schwer. 

Verabschiedung Stadt Eschenbach

Feuerwehrmann, Bauhofmitarbeiter aus Leib und Seele und ein Lebensretter: Die Stadt Eschenbach verabschiedet Alfons Ficker (sitzend, 3. von rechts) in seinen Ruhestand.

„Mit dir wird uns nicht nur ein vertrauter Kollege verlassen, vielmehr werden wir spürbar um ein hohes Maß an Sachverstand, Erfahrungswissen und menschliche Kompetenz ärmer“, sagt Bürgermeister Peter Lehr über seinen geschätzten Mitarbeiter Alfons Ficker.

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Der Eschenbacher, am 20.03.1956 geboren, machte nach seiner Schulzeit bei der Firma Gossen seine Ausbildung und arbeitete bis 1995 bei dem großen Arbeitgeber weiter. Nach der Schließung bewarb sich Ficker bei der Stadt Eschenbach und wurde für den Bauhof eingestellt – das ist inzwischen 24 Jahre her.

Ein Mann für alle Einsätze

Er kümmerte sich einfach um alles: ob Rasenmähen, Winterdienst, Reparaturarbeiten oder um das Freibad. Im Rußweiherbad rettete er sogar 2001 einem 12-jährigen Jungen das Leben, als der zu ertrinken drohte.

Bei der Feuerwehr war er nicht wegzudenken: Als Kommandant der Feuerwehr Eschenbach war er sechs Jahre an vorderster Spitze im Amt, nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ernannten ihn seine Kameraden zum Ehrenkommandant.

Nach fast einem Vierteljahrhundert darf er sich endlich seinem verdienten Ruhestand widmen. Der Bürgermeister überreichte zum Abschied einen großen Geschenkkorb und einen Blumenstrauß für Fickers Ehefrau Gisela. Zur abschließenden kleinen Feier waren alle Kollegen von Alfons Ficker erschienen.

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