Jeder Sportverein wünscht sich solche Mitglieder

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Neustadt/WN. „Sie sind ein Paradebeispiel für unsere Gesellschaft. Denn ohne sie würde vieles nicht funktionieren“, sagt Landrat Andreas Meier und meint damit die Neustädterin Renate Fukerider und den Waidhauser Josef Eschenbecher. 

Von Bernhard Knauer 

Ehrenzeichen Josef Eschenbacher Renate Fukerider Neustadt Waldnaab

Josef Eschenbacher und Renate Fukerider sind für ihr Engagement mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden. Bild: Bernhard Knauer.

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Die beiden Nordoberpfälzer haben sich mehr als viele andere im Bereich Sport eingebracht und sich mit ihrem Engagement die Auszeichnung des Bayerischen Ministerpräsidenten verdient.

Volle Power für den Sportverein

Die Neustädterin Renate Fukerider ist seit 1968 aktives Mitglied der DJK St. Martin Neustadt. Von 1993 – 2006 leitete sie die Jazzgymnastik, leitete zwei Jahre das Mädchenturnen und ist seit 1992 Leiterin verschiedenster Sportgruppen. Ab 1993 war sie zunächst stellvertretende Abteilungsleiterin und ab 1995 bis heute Abteilungsleiterin. Seit 1995 bis heute ist sie außerdem Frauenwartin der DJK Neustadt und Leiterin der Step-Aerobic-Gruppe.

Ganz nebenbei ist Fukerider auch seit 25 Jahren (!) Teil der Gruppe „Carpe Diem“ und gestaltet verschiedenste Gottesdienste mit. Blumenteppiche bei Fronleichnam tragen seit 20 Jahren ihre Handschrift.

Name schreibt Vereinsgeschichte

Der Sportverein Pfrentsch ist eigentlich der „Josef Eschenbecher-Verein“, so eng ist der Jubilar mit diesem Verein verbunden. Den Grundstein legte er 1976 sogar als Gründungsmitglied, von 1981 bis 1986 Trainer war Eschenbacher der Jugendmannschaft und gleichzeitig (teilweise) Trainer der 1. Mannschaft. Von 1985 bis 1987 war er 2. Vorsitzender und seit 1991 bis heute leitet er die Geschicke des Sportvereins Pfrentsch als 1. Vorsitzender.

Laut Landrat Meier sei Eschenbecher sich auch nicht zu schade, für seine Sportler zu grillen, bei handwerklichen Arbeiten mit anzupacken oder bei Arbeitseinsätzen seinen Mann zu stehen.
„Ihnen beiden sage ich ein herzliches Vergelts Gott, für all das, was Sie für die Allgemeinheit geleistet haben“, sagt Meier. Neben dem Ehrenzeichen als Anstecknadel überreichte er noch Geschenke des Landkreises sowie Blumen.

Menschen sind Fundament der Stadt

Neben den beiden Bürgermeistern der Heimatgemeinden der Geehrten Margit Kirzinger (Waidhaus) und Rupert Troppmann (Neustadt/WN) waren auch noch die Gattin von Josef Eschenbecher sowie der Vorsitzender de DJK St. Martin Neustadt Wolfgang Schwarz (er hatte Renate Fukeride vorgeschlagen) und ihre jahrelange Weggefährtin Brigitte Steger zur Ehrenverleihung.

Margit Kirzinger sprach auch im Namen ihres Kollegen Troppmann die herzlichsten Glückwünsche der Heimatgemeinden zu dieser Auszeichnung aus. Dabei betonte sie, dass eine Gemeinde nicht nur aus Steinen und Mörtel bestehe, sondern aus dem Miteinander der Menschen: „Die Menschen, nicht die Häuser sind das Fundament einer Stadt.“

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