Enkel, Urenkel und ein ganzes Dorf gratulieren zum Jubiläum

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Wittschau. Die „Kramere“, so der Hausname von Margareta Gollwitzer, wurde 90 Jahre alt. Ihr Sohn Bepp mit Familie richtete ihr die Feier Daheim in Wittschau aus und mit Freude empfing sie die Gäste an ihrem Jubeltag.

Von Sieglinde Schärtl

90. Geburtstag Gollwitzer

Die zufriedene und sehr freundliche Jubilarin, die „Kramere“ von Wittschau (sitzend) mit Bürgermeister , Pfarrer, Kindern, Enkeln und Urenkeln. Foto: Sieglinde Schärtl

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Denn sie hatte vom Krankenhaus Vohenstrauß, der Patientin sie seit einigen Tagen ist, Geburtstagsurlaub, tagsüber bekommen. Allen voran gratulierte Bürgermeister Anton Kappl für die Marktgemeinde Leuchtenberg und hatte neben dem übliche Präsent mit Urkunde auch das Lourdeswasser dabei. Gottes Segen überbrachte Pfarrer Adam Nieciecki für die Expositur St. Jakobus Döllnitz.

Den ganzen Tag kamen die Gratulanten, das ganze Dorf abwechselnd, die vielen Verwandten, denn sie ist mit elf Geschwistern aufgewachsen, davon leben noch acht. Auch ihre Kinder, Renate, Veronika, Bepp, Manfred und Siegfried, sowie ihre Enkel Silke, Claudia, Markus, Vanessa, Tanja, Sabrina, Wolfgang, Christina, Benjamin, Daniel und Sebastian und ganz besonders ihre Urenkel Lucas, Pia, Viktoria, Josefine, Leon, Emily, Kristin und der Jüngste, Lion (16 Monate) waren mit ihren Familien gekommen.

Harte Arbeit eine Selbstverständlichkeit

Margareta Gollwitzer, geborene Holzgartner aus Stein, Landkreis Schwandorf wurde am 20. Dezember 1929 geboren und kam durch die Heirat mit Josef Gollwitzer nach Wittschau. Den Haushalt zu führen, die Schwiegereltern mit versorgen, die Kinder zu erziehen und in der Landwirtschaft mit anpacken, war für sie eine Selbstverständlichkeit.

Da ihr Mann mit ihrem Schwiegervater dem Mauerhandwerk nachging und sie in der Region gefragt waren, musste sie vieles allein erledigen, aber das war ihr nie zuviel. „Das machte ich gerne“, so die zufriedene Jubilarin, die mit ihrem Mann 42 Jahre verheiratet war. Dessen plötzlicher Tod war für sie ein tiefer Einschnitt.

Ihren Austrag verlebt sie bei Sohn Bepp mit Schwiegertochter Rosina und deren Kinder und nachdem das Laufen nicht mehr so geht, freut sie sich täglich auf die Abholung zur „Herbstsonne“. Von Montag bis Samstag ist sie da in Pleystein täglich zur Tagespflege. „Da ist wenigstens was los“, erzählt sie mit Freude.

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