Kommunale Altenhilfe auf dem Vormarsch

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Weiden/Eschenbach. Die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Altenhilfe für eine optimale Daseinsvorsorge erhalten und erweitern und die Interessen der Altenhilfe gegenüber Pflegekassen oder Sozialhilfeträgern vertreten – nur zwei von mehreren Zielen, die sich die Kommunale Altenhilfe Bayern gegeben hat. Jetzt wurde die Genossenschaft gegründet, zu der auch die Pflegeeinrichtung St. Laurentius in Eschenbach gehört.

Gründung Kommunale Altenhilfe Bayern Altenheim St. Laurentius Eschenbach Kliniken Nordoberpfalz AG

Das Haus St. Laurentius in Eschenbach mit Geschäftsführer und Pflegedirektor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Thomas Baldauf (4.v.r.) gehört zu den Gründungsmitgliedern der Kommunalen Altenhilfe Bayern. Foto: extern.

Insgesamt 16 Träger mit 49 Pflegeeinrichtungen, die über rund 4.000 Betten und 3.600 Beschäftigte verfügen, sind Teil der neu gegründeten Genossenschaft. Zu dieser gehört auch die Pflegeeinrichtung St. Laurentius in Eschenbach. „Als Genossenschaft der kommunalen Pflegeeinrichtungen finden wir deutlich besseres Gehör als eine einzelne Einrichtung. Das zeigt sich zum Beispiel bei Rahmenverträgen, bei denen wir deutlich bessere Konditionen bekommen. Aber auch der persönliche Austausch und die Vernetzung sind wichtig und helfen im Alltag“, erklärt Thomas Baldauf, Pflegedirektor der Kliniken Nordoberpfalz AG und Geschäftsführer der Pflegeeinrichtung St. Laurentius in Eschenbach.

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Bereits jetzt werden Benchmarks betrieben und auch Verhandlungsergebnisse mit den Pflegekassen stehen den Mitgliedern transparent zur Verfügung, wie die Kliniken Nordoberpfalz AG mitteilt. Als Vorbild für die KAB dient dabei die Klinik-Kompetenz-Bayern, die Genossenschaft bayerischer Krankenhäuser mit 31 Trägern und rund 60 Kliniken. „Die KKB hat zwischenzeitlich in der Politik Aufmerksamkeit erregt. Und entsprechend wird jetzt auch die KAB wahrgenommen“, so Baldauf.

Informations- und Erfahrungsaustausch

Die Genossenschaftsmitglieder profitieren dabei vom Einsatz der KAB für die Belange der Einrichtungen und werden bei der Gestaltung wohnortnaher und qualitativ hochwertiger Versorgung mit Pflegeleistungen vor Ort unterstützt. Zudem kann die enge Zusammenarbeit genutzt werden, um sich qualitativ, wirtschaftlich und organisatorisch besser aufzustellen.

Ein weiterer positiver Effekt ist die intensive Vernetzung der Mitglieder untereinander mit einem hohen Informations- und Erfahrungsaustausch. Davon profitieren am Ende alle Genossenschaftsmitglieder, auch das Haus St. Laurentius in Eschenbach – und vor allem seine Bewohnerinnen und Bewohner.

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