Frauensuchende Bauern treffen auf närrisches Volk

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Grafenwöhr. Die Stimmung im Saal brodelt, auf der Tanzfläche ist fast kein freier Platz mehr. Und als die Bauern auf ihre Frauen treffen, ertönt hemmungsloses Lachen. Wo geschieht’s? Natürlich beim Frauenfasching des Katholischen Frauenbunds Grafenwöhr im Jugendheim. 

Von Renate Gradl

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„In Grafenwöhr geht’s heute wieder rund, es ist Fasching beim Frauenbund. Die Frauen kommen heut allein, denn Männer lassen wir nicht rein!“ Mit diesen Worten eröffnete Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann den Frauenfasching im großen Saal des Jugendheims. Neben den Grafenwöhrern begrüßte sie auch die Frauen aus den Zweigvereinen Eschenbach, Pressath, Speinshart, Oberbibrach, Schlammersdorf, Kirchenthumbach und Weiden. „Wir freuen uns, dass ihr heute in unser Jugendheim rennt, mit tollen Masken, dass ma‘ euch kaum erkennt“, dichtete Schreglmann.

Viel Training für die Lachmuskeln

Auch Musikant Markus Brandt erhielt einen Reim zur Begrüßung: „Er spielt zum Tanz und bringt Stimmung in den Laden, dass wir morgen einen Muskelkater haben.“ Es ertönte „Lapalu“ und schon war die Tanzfläche proppenvoll. Auch die Sketche „Gartenmöbel“und die anstehende „Schönheits-OP“ der nicht mehr ganz taufrischen Frau des Drogiebesitzers sorgten für Gelächter und Stimmung, die unsichtbaren Tänzer für Verwunderung. Außerdem brachten die Grafenwöhrer Frauenbund-Damen ihr Fitnessprogramm auf die Bühne.

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Ganz besondere Strapazen für die Lachmuskeln brachte das „Bauer sucht Frau“-Spezial: Johanna Wohlmann verwandelte sich in Inka Bause und stellte die Bauern samt heiratswilliger Frauen vor. Der fesche Max aus der Schweiz konnte sich so gar nicht entscheiden – er nahm gleich fünf Frauen für die Hofwoche mit. Mit dabei war auch der bekannte Schäfer Heinrich, der sein „Schäferlied“ präsentierte.

Die Frauen feierten bis weit nach Mitternacht. Für Essen und Getränke war gesorgt, die Ministranten bedienten die Feiernden. An der Bar lieferten Pfarrer Bernhard Müller, Gemeindereferentin Christine Gößl und Doris Baumann Hochprozentiges.

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Bilder: Renate Gradl

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