Grenzpolizei stellt Diebesgut sicher

Anzeige

Waidhaus. „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ – das bewahrheitete sich für die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus: In den frühen Morgenstunden am Sonntag, 9. Februar 2020, kontrollierten sie drei rumänische Staatsbürger auf der A6. Dabei fanden die Beamten Diebesgut im Fahrzeug. Und genau dieses Auto fiel bereits einer Zivilstreife am Freitag als verdächtig auf.

Waidhaus_Grenzpolizei_Fahndungserfolg_Geräte

Kettensägen, Maschinen, Werkzeuge namhafter Hersteller fanden die Polizeibeamten bei der Fahrzeugkontrolle. Bei den Gegenständen handelt es sich vermutlich um Diebesgut. Bild: GPI Waidhaus/Herbert Zwick

Am Freitag, 7. Februar 2020, gegen 14 Uhr, bemerkte eine Zivilstreife der Grenzfahnder einen Renault Megane mit französischem Kennzeichen auf der A6. Im Fahrzeug befanden sich drei Männer, allesamt rumänischer Staatsbürgerschaft, die aus der Tschechischen Republik eingereist waren. Die drei Personen im Alter zwischen 32 und 41 Jahren, gaben einstimmig an, nach Frankreich unterwegs zu sein. Allerdings hatten sie keinerlei Gepäck dabei.

[TIPP: Die OberpfalzECHO-App mit Benachrichtigung für deinen Ort!]

Gegenstände aus der Schweiz

Mit demselben Fahrzeug befand sich das Trio am Sonntag gegen 6.40 Uhr erneut auf der A6, diesmal in Richtung Tschechischer Republik. Die Beamten der Grenzpolizei Waidhaus bewiesen den richtigen Riecher und führten erneut eine Kontrolle des Fahrzeuges durch. Im Kofferraum entdeckten sie mehrere Kettensägen und weitere Maschinen sowie Werkzeugen namhafter Hersteller. Hinweise ergaben, dass es sich um Gegenstände aus der Schweiz handelt.

Nachdem die Insassen keinerlei Rechnungen oder ähnliche Schriftstücke für einen legalen Erwerb vorlegen konnte, stellten die Polizeibeamten die Gegenstände sicher. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich zumindest bei einer der Maschinen um Diebesgut aus einem Einbruch in der Schweiz handeln.

Die drei Männer haben sich nun wegen des Verdachts von Eigentumsdelikten zu verantworten. Nach den polizeilich notwendigen Maßnahmen konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.

Schlagworte: ,

Ein Kommentar

  1. Oliver B. schreibt:

    Und wenn es zur Gerichtsverhandlung kommt sind alle 3 in der Heimat. Da wäre zumindest eine hohe Sicherheitsleistung fällig , oder haben die in Deutschland einen Wohnsitz.
    Die sind verbrannt, dann kommen 3 andere über die Grenzen, man kann halt nicht jedes Auto aus Osteuropa kontrollieren. Obwohl es Sinnvoll wäre.

Deine Meinung dazu!