Überraschende Rettung für die Retter

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Kirchenthumbach. Die First Responder bekommen ein neues Einsatzfahrzeug gestellt. Eine Rettung mit der die Retter selbst nicht so schnell gerechnet haben. 

Kirchenthumbach First Responder Einsatzfahrzeug

Das First Responder-Team in Kirchenthumbach bekommt ein neues Einsatzfahrzeug von der Firma Seemann.

Eine Rettung für die First Responder Kirchenthumbach: Durch das neue Mitglied Ewald Plößner ist die Firma Seemann darauf aufmerksam geworden, dass das Team ein neues Einsatzfahrzeug braucht. Thomas und Robert Seemann haben schnell eine Lösung gefunden: Sie können einen drei Jahre alten Ford Connect aus dem Fuhrpark für Einsätze zur Verfügung stellen.

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Der Feuerwehr-Einsatzbus, den die First Responder bis jetzt genutzt haben, ist in die Jahre gekommen. Außerdem bietet die Unterbringung des neuen Ford Connect einen weiteren entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zum alten Fahrzeug können die Ehrenamtlichen ihr neues Gefährt zu Hause abstellen und von dort aus zu Einsätzen fahren, was Zeit spart. Wichtig vor allem bei dringenden Notfällen, bei denen jede Minuten zählt. Marco Fraunholz übergibt ein gerahmtes Bild des First Responder-Teams als Dankeschön an die Firma Seemann: „Das wird einen ehrenvollen Platz in der Firma bekommen“, versichern Thomas und Robert Seemann.

Kirchenthumbach First Responder Einsatzfahrzeug

Als Dank für das gespendete Einsatzfahrzeug überreicht First Responder Marco Fraunholz (Mitte) an Thomas und Robert Seemann (von links) ein Bild des Retterteams.

Was das Fahrzeug bis zum ersten Einsatz braucht

Der Marktgemeinderat hat festgelegt, dass die Gemeinde den Unterhalt der Fahrzeuge übernimmt. Nötige Ausrüstung wie Notfallrucksäcke und Einsatzkleidung haben die First Responder dank Spendengelder selbst angeschafft. Jetzt muss das neue Fahrzeug aber zweckmäßig umgerüstet werden. In vier bis fünf Wochen soll das neue Fahrzeug einsatzbereit sein.

Der Innenausbau muss angepasst werden, das Fahrzeug braucht ein Blaulicht und muss rot foliert werden. „Da wir das selbst bezahlen müssen, sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen“, sagt Justin Goss.

Bilder: Jürgen Masching 

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