Auf ein Wort zu Lärm auf Truppenübungsplatz

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Grafenwöhr. Der Truppenübungsplatz in Grafenwöhr ist zentraler Standort der US-Army in Europa – Lärm bei Übungen sind ständig Thema. Auf ein Wort bei US-Generalkonsulin Meghan Gregonis. 

MdB Uli Grötsch Generalkonsulin Meghan Gregonis Truppenübungsplatz Grafenwöhr

MdB Uli Grötsch und Generalkonsulin Meghan Gregonis tauschen sich über Themen wie den Truppenübungsplatz Grafenwöhr und Antisemitismus aus. Bild: D. Brütting

„Wir stehen gemeinsam gegen Antisemitismus, gegen jede Form von Extremismus und für eine freie und offene Gesellschaft“, waren sich die US-Generalkonsulin Meghan Gregonis und der Weidener Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch unmissverständlich einig. Grötsch war ins US-Generalkonsulat nach München gereist, um dort den Schulterschluss mit den USA zu suchen und die Anliegen seines Wahlkreises vorzutragen. „Der Übungslärm am Truppenübungsplatz in Grafenwöhr hat in der letzten Zeit wieder spürbar zugenommen. Die Menschen möchten nachts ruhig schlafen können und nicht durch Bombenlärm geweckt werden“, so Grötsch.

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Grafenwöhr zentraler US-Standort in Europa

Generalkonsulin Gregonis hatte Verständnis für die Anliegen der Bevölkerung in der Nordoberpfalz rund um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr, warb aber auch um Verständnis für die Bedürfnisse der US Army und ihrer Bündnispartner: „Wir nehmen die Anliegen der Bevölkerung sehr ernst. Jedoch ist Grafenwöhr ein zentraler Standort für die US Army in Europa, weshalb es nicht ohne Übungen und den damit verbundenen Lärm gehen wird“, so die US-Diplomatin.

Ein Anliegen war Gregonis der zunehmende Antisemitismus in Deutschland. „Wir müssen gemeinsam klar machen, dass Antisemitismus und Extremismus in einer freien Welt keinen Platz haben und wir gemeinsam dagegen kämpfen“, so die Generalkonsulin.

Abgeordneter Grötsch berichtete aus seiner Arbeit im Bundestag und wies darauf hin, dass der erstarkte Rechtsextremismus in Deutschland mit dem zunehmenden Antisemitismus einher gehe. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir eindeutig Flagge zeigen“, danke Grötsch für die klaren Worte von Meghan Gregonis.

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3 Kommentare

  1. Jackson5 schreibt:

    Ein Lob an den Fotografen- das „Objekt“ wurde genau richtig drapiert ! 😉🙂

  2. Jackson5 schreibt:

    … das soll nicht gegen Herrn Grötsch gerichtet sein, ich meine nur die eher lustige Situation.

  3. walter brunner schreibt:

    In 50-60 zieger jahren kann man sagen ,war es Lärm ,aber heute ist es nur ein Klaks,Eueren sicheren Arbeitsplatz den wollt ihr schon ,die meisten Gegner sind auf die Arbeitsstelle nicht ode nicht mehr angewiesen.Hört am besten nicht auf sie..

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