Corona-Virus in der Nordoberpfalz: Das tun die Behörden

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Nordoberpfalz. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus trifft sich bereits seit Ende Februar zweimal pro Woche eine Arbeitsgruppe und bespricht ausführlich die verschiedenen Aspekte rund um dieses Thema.

In der Arbeitsgruppe sind neben den beiden Gesundheitsämtern Weiden-Neustadt/WN und Tirschenreuth und weiteren zuständigen Personen der Stadt Weiden und der Landratsämter Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth vor allem die beiden Kreisverbände des Bayerischen Roten Kreuzes Weiden-Neustadt/WN und Tirschenreuth, der Feuerwehr, der Kliniken Nordoberpfalz AG, der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz und die Polizei vertreten.

Alle beteiligten Organisationen tauschen sich auf diesem Weg über die Möglichkeiten des Infektionsschutzes, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, aus.

[TIPP: Die OberpfalzECHO-App mit Benachrichtigung für deinen Ort!]

Schutzkleidung verteilen, Tests organisiseren

Es geht unter anderem auch um Aspekte und notwendige Handlungsschritte der Ressourcenschonung und -verteilung von Schutzkleidung, Material und Personal in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, um die Organisation von Corona-Tests, Fragen zu Quarantäne-Maßnahmen und Kontaktpersonenmanagement und den Umgang mit größeren Veranstaltungen.

„Wir alle nehmen das Thema sehr ernst und tun alles, um in der Situation unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen. Wir werden alles dafür tun, Infektionen der Menschen in der Region möglichst zu vermeiden beziehungsweise schnell zu erkennen und einzudämmen“, so Landrat Andreas Meier, der an fast ausnahmslos jeder dieser Besprechungen auch persönlich anwesend ist.

Alle Informationen im Internet

Das Gesundheitsamt Weiden-Neustadt/WN hat auf der Website des Landratsamtes Neustadt an der Waldnaab sowie das Gesundheitsamt Tirschenreuth die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden. Diese Seite enthält Informationen für Fachkreise und Bürger gleichermaßen.  Außerdem finden sich dort Links zu den entsprechenden Informationen des Robert-Koch-Instituts, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Das Landratsamt weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass im Falle einer Erkrankung primär Anfragen zu Tests an die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) unter der Telefonnummer 116 117 zu richten sind.

[Update 10.03. 12:13 Uhr] Mittlerweile gibt es einen bestätigten Fall im Landkreis Tirschenreuth. Dort ist ein Mann an dem Virus erkrankt. Mehr zum ersten Corona-Virus Fall in Tirschenreuth lesen.  

[Update 10.01. 12:30 Uhr] Auch in Weiden gibt es mittlerweile einen bestätigten Fall.

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5 Kommentare

  1. Walter Thurn schreibt:

    Ich hoffe, den Vertretern der Kliniken Nordoberpfalz AG wird hierbei auch die es Frage gestellt, warum man sich bereites Mitte November vor Ministerpräsident Söder und Ministerin Huml mit der “fertiggestellten“ Infektionsstation brüstete und die sog. “Medizinische Direktorin“ bis jetzt noch nicht sagen kann, wann diese eröffnet wird. In Corona-Zeiten ist dies in meinen Augen ein riesiger Skandal. Ich kann mir es nur dadurch erklären, dass wieder die Gelder ausgegangen sind. Wie können allerdings für einen staatlich subventionierten Bauabschnitt die Gelder ausgehen? Hier wäre vor allem Landrat Meier gefordert, Licht in dieses Dunkel zu bringen und die entsprechenden Konsequenzen zu fordern.

  2. Wittmann Sabine schreibt:

    Wir waren in Südtirol im Skiurlaub. Kind darf nicht in die Schule und wir Eltern dürfen nicht in die Arbeit. Wollten uns heute Testen lassen aber leider haben wir nach 5 Stunden anrufen unter der 116117 aufgegeben. Sind nicht durchgekommen und waren bis zu 25 Minuten in der Warteschleife. Da frage ich was da getan wird? So sieht es in der Wirklichkeit aus.

    • Kenne ich nur zu gut. Aber als Lehrer der in Südtirol war MUSST du (ohne Symptome – das heißt aber nix) unterrichten 😳

  3. Jackson5 schreibt:

    da wirds wohl über kurz oder lang auf eine Art Callcenter für die Hotline hinaus laufen. So wie jetzt wirds nicht bleiben und darauf müssen sich die Behörden schnellstens einstellen. Auch die Ärzte und Kliniken.

  4. Ich denke, du siehst nicht fernsehen, das ist in der itali…… nur Grippe

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