Coronahilfe: Weidener zeigen Herz!

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Weiden. Die Weidener halten zusammen, auch in diesen Zeiten. Das merken die Initiatoren der Bürgerplattform Coronahilfe-Weiden gerade intensiv.

Coronahilfe Weiden Facebookgruppe Corona Nachbarschaftshilfe Weiden

Die Weidener zeigen Herz: Der Zuspruch für die Initiative „Coronahilfe Weiden“ und der Facebookgruppe „Corona Nachbarschaftshilfe Weiden“ ist enorm! Lukas Frey (links) und Luis Forster (rechts) gehören zum Team der Coronahilfe Weiden, Bianca und Mike betreuen online die Nachbarschaftshilfegruppe – sie alle wollen weiter zusammenarbeiten.

Schon nach zwei Tagen hätten sich 60 Helferinnen und Helfer mit konkreten Angeboten gemeldet. „Ersten Menschen konnte schon konkret geholfen werden. Das Netzwerk erweitert sich
ständig“, erklären die Verantwortlichen für die Initiative Coronahilfe Weiden. Die zwei „Backoffice-Manager“ Luis Forster und Lukas Frey sitzen mit Social Media Manager Felix Kirchberger bis tief in die Nacht im neu eingerichteten Coronahilfe-Weiden-Büro in der Schulgasse.

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Sie pflegen neue Hilfsangebote ein, beantworten Anfragen und vermitteln erste Hilfen. „Wir sind völlig überwältigt von dem Zuspruch“, sagt Luis:

Es ist spürbar: Weiden hat Herz“.

Über 60 Hilfsangebote sind bereits im Büro eingegangen. Wie die Hilfe aussieht, da kennt die Kreativität keine Grenzen: „Es erreichen uns viele Angebote in der Unterstützung für Haustiere, aber
auch Einkaufshilfen“, zählt Lukas Frey auf.

Coronahilfe-Netzwerk wird größer

Das Antworten auf die Vielzahl an Mails und Anrufe könne etwas dauern, dafür bittet das Team um Verständnis. Auch Gewerbetreibende und Gastronomiebetriebe sind bereits auf die
Coronahilfe Weiden aufmerksam geworden – das Team will die Beratungsangebote weiter ausbauen.

Vernetzung und Kooperation sei das Gebot der Stunde: Bianca und Michael haben die Facebookgruppe CoronaNachbarschaftshilfe Weiden ins Leben gerufen. Die Akteure wollen in Zukunft weiter zusammen arbeiten, Hilfsangebote koordinieren und sich regelmäßig austauschen.

Der Zuspruch ist enorm: „Wir erhalten Anfragen von Kirchen, StartUps, von Menschen mit Kontakten nach Südkorea und vieles mehr: Alle vereint ein Gedanke – Wie können wir gemeinsam in dieser Situation und gegenseitig helfen und unterstützen“, sagt Dr. Benjamin Zeitler.

Die Menschen haben die Zeichen der Zeit erkannt – wenn wir zusammenhalten, werden wir auch diese Krise meistern.“

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