Harte Regeln: Das gilt jetzt bei Beerdigungen

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Weiden. Das Corona-Virus schränkt das öffentliche Leben weltweit ein – und jetzt auch das Sterben. Für Beerdigungen gelten ähnlich strenge Regeln wie für für alle Veranstaltungen, stellt Norbert Schmieglitz klar. Er ist Pressesprecher der Stadt Weiden.

In Bayern sind seit 16.3.20 landesweit Versammlungen untersagt, das umfasst grundsätzlich auch Trauergottesdienste, Aussegnungen, Verabschiedungen und Beisetzungen. Jedoch sind Ausnahmen möglich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind, die das Bayerische Gesundheitsministerium bestimmt. Auch wird die Pressefreiheit massiv eingeschränkt.

Das sind die neuen Beerdigungsregeln:

  1. Die Trauergesellschaft darf nur den engsten Kreis umfassen, wobei die Teilnehmerzahl auf maximal 15 Personen exklusive der Bestattungsmitarbeiter und gegebenenfalls des Pfarrers beschränkt ist.
  2. Die Beerdigung muss im Geheimen erfolgen: „Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zukünftig zu unterbleiben“, so der Pressesprecher
  3. Keine Kranken: Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist die Teilnahme an der Bestattung untersagt
  4. Teilnehmenden Personen müssen mindestens einen Abstand von 1,5 Meter zueinander anstreben
  5. Offene Aufbahrungen, Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind vorerst nicht mehr zulässig
  6. Keine Rosenkranzgebete mehr
Beerdigung

Beerdigungen werden stark eingeschränkt (Bild: Pixabay)

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