Hier wird schnelles Internet ausgebaut

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Nordoberpfalz. HomeOffice, Ausgangsbeschränkungen, digitaler Unterricht: Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig der Ausbau digitaler Infrastruktur ist. Wie gut, dass Fördergelder dafür zugesagt werden. 

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Finanzminister Albert Füracker sagt Fördergelder für den Glasfaser- und Wlan-Ausbau zu – auch Gemeinden und Schulen in der Nordoberpfalz profitieren. Bild: Weigl/Archiv.

Über 4,12 Millionen Euro Förderung soll die Oberpfalz für den Ausbau der digitalen Infrastruktur bekommen – in der Nordoberpfalz profitieren Stadt Tirschenreuth, Grundschule Flossenbürg, Grundschule Leuchtenberg, Grundschule Schirmitz, Grundschule Wiesau, Landwirtschaftsschule Tirschenreuth, Mittelschule Wiesau, Sonderpädagogisches Förderzentrum Tirschenreuth, die Berufsfachschulen Wiesau und das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth. „Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit.

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Förderungen für Ausbau Digitale Infrastruktur in der Nordoberpfalz:

Erschließung schnelles Internet:

  • Stadt Tirschenreuth: 800.000 Euro

Glasfaser- und WLAN-Ausbau folgender Einrichtungen wird gefördert:

  • Grundschule Flossenbürg: 50.000 Euro
  • Grundschule Leuchtenberg: 21.272 Euro
  • Grundschule Schirmitz: 18.144 Euro
  • Grundschule Wiesau: 12.754 Euro
  • Landwirtschaftsschule Tirschenreuth: 27.137 Euro
  • Mittelschule Wiesau: 33.788 Euro
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Tirschenreuth: 20.668 Euro
  • Staatl. Berufsfachschule für Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau,
    Staatl. Berufsfachschule für gastgewerbliche Berufe Wiesau,
    Staatl. Berufsfachschule für informations- und telekommunikationstechnische Berufe Wiesau,
    Staatl. Berufsschule Wiesau sowie Staatl. Fachschule für Wirtschaftsinformatik Wiesau:
    insgesamt 37.210 Euro
  • Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth: 50.000 Euro

Die Breitband-Strategie ermögliche Glasfaser bis ins Haus. Wo das geschieht, würden die Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit entscheiden. Von der Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur profitieren auch öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser (GWLANR) in der gesamten Oberpfalz.

Breitbandnetz in ganz Bayern!

Ziel sei laut Füracker der Ausbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen in ganz Bayern. Bei aktuellen Projekten werden über 51.000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 770.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. „Kein Bundesland unterstützt seine Kommunen und damit auch die Unternehmen vor Ort mehr als der Freistaat“, sagt Füracker.

Bayerns ambitioniertes Ziel lautet: Gigabit bis 2025. „Bayern ist und bleibt Vorreiter in Europa bei der Breitbandförderung! Mit der neuen Gigabitrichtlinie kann Bayern nunmehr als erste Region in Europa auch die Beschleunigung von Anschlüssen in grauen NGA-Flecken fördern, also dort, wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Mbit/s verfügbar ist“, so Füracker.

Nach mehr als zweieinhalb Jahren intensiver Verhandlungen hat die Europäische Kommission den Antrag des Freistaats auf eine landesweite Gigabitförderung genehmigt. Zukunftsfähige Gigabitnetze können nun auch in der breiten Fläche ermöglicht werden. Die neue bayerische Gigabitrichtlinie ist im März 2020 in Kraft getreten.

Die Gemeinden in der Oberpfalz engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Es befinden sich mit 223 Gemeinden 99 Prozent im Förderverfahren. 211 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt 136,98 Millionen Euro zugesagt.

 

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