Innenminister lobt Klinik-Personal in Weiden

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Weiden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich heute vor Ort einen Überblick über die Situation der Kliniken Nordoberpfalz AG am Klinikum in Weiden verschafft. Er sicherte finanzielle Unterstützung seitens des Freistaats zu und stellte weitere Unterstützung bei der Beschaffung von Schutzausrüstung in Aussicht.

Innenminister Joachim Herrmann Klioniken Nordoberpfalz Besuch

Großer Medienandrang beim Besuch von Innenminister Joachim Herrmann bei der Kliniken Nordoberpfalz AG. Foto: Michael Reindl.

Er lobte zudem die an den Kliniken Nordoberpfalz AG eingeleiteten Maßnahmen. Dr. Thomas Egginger, Vorstand des Klinikverbundes, und die medizinische Direktorin Michaela Hutzler gaben dem Innenminister einen Überblick über die aktuelle Situation und erläuterten auch die bereits umgesetzten Maßnahmen.

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Dazu gehören beispielsweise die frühzeitig erfolgte Absage ambulanter und elektiver Operationen, die Räumung von Rehakliniken zur Unterbringung von Patienten der Kliniken Nordoberpfalz AG, die Verlagerung der Gynäkologie und Geburtshilfe aus Tirschenreuth nach Weiden und vor allem die schnellstmöglich forcierte Aufstockung der Intensivkapazitäten.

70 Betten für Intensivmedizinische Betreuung

„Mit den vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellten 21 Beatmungsgeräten verfügen wir über mehr als 70 Betten für intensivmedizinische Betreuung mit Beatmungsmöglichkeit“, so Egginger.

Innenminister Herrmann begrüßte dieses Vorgehen und lobte die Koordination durch den Klinikverbund und das Lagezentrum vor Ort: „Es ist besser, jetzt vorzusorgen. Unser Bemühen ist, die Zahl der Schwersterkrankten einzudämmen, um die intensivmedizinische Betreuung weiterhin gewährleisten zu können.“ Auch die Verlegung in andere Kliniken mit Intensivkapazitäten sei eine Option, erklärte Herrmann.

Unterstützung bei Hilfskrankenhäusern

Die Klinikleitung, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Landrat Andreas Meier, weitere Verantwortliche der Kliniken Nordoberpfalz AG sowie Vertreter von BRK, der Integrierten Leitstelle (ILS), des Gesundheitsamtes und der Regierung der Oberpfalz baten zudem um weitere Unterstützung bei Themen wie der Trägerschaft von Hilfskrankenhäusern. Diese sei zwar grundsätzlich über die Kliniken Nordoberpfalz AG denkbar, jedoch nur bei entsprechend umfangreicher personeller Unterstützung von extern, so Dr. Egginger.

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