Mehr Freiheit für Seniorenheim-Bewohner

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Hammergmünd. Die unermüdlichen Bemühungen der engagierten Betreuungskraft Andrea Ferstel tragen jetzt Früchte: Ab sofort können die Bewohner des BRK-Seniorenheims Hammergmünd mit einer Fahrradrikscha die Gegend rund um Gmünd und Grafenwöhr erkunden.

Von Doris Mayer-Englhart 

Rikscha Seniorenheim Hammergmünd

Dank Betreuungskraft Andrea Ferstel (vorne rechts in blau) bereichert eine Fahrrad-Rikscha das Leben der Seniorenheimbewohner in Hammergmünd. Einrichtungsleiterin Martina Günther (daneben) freut sich zusammen mit den Bürgermeistern Martin Schreglmann (Etzenricht), Ludwig Biller (Weiherhammer), Richard Kammerer (Mantel), Edgar Knobloch (Grafenwöhr) sowie Stefan Schedl und Melissa Spieß von der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG und Edeltraud Sperber vom BRK.

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Mal wieder Fahrtwind spüren, die Stille des Waldes genießen oder die Umgebung rund um Gmünd entdecken – und zwar unmittelbar, nicht durch eine Autoscheibe. Das ist ab sofort für die Bewohner des BRK-Seniorenheims Gmünd möglich.

„In den skandinavischen Ländern ist der Einsatz von Fahrradrikschas nichts Neues“, erklärt Einrichtungsleiterin Martina Günther und ist voll des Lobes für ihre Betreuungskraft Andrea Ferstel: „Andrea ist sehr kreativ und immer sehr darum bemüht, dass es unseren Bewohnern gut geht. Eines Tages hatte sie die Idee einer Fahrradrikscha. Sie hat fest an die Idee geglaubt und nicht locker gelassen“, freut sich Günther und präsentiert zusammen mit der Pflegedienstleiterin Stefanie Etterer und natürlich Betreuungskraft Andrea Ferstl die Rikscha.

Freie Fahrt für Rikscha

Zur „Rikscha-Einweihung“ waren neben Stefan Schedl und Melissa Spieß, die Regionalmarketingleiter der Volksbank Raiffeisenbank eG, auch Edeltraud Sperber, die Stellvertretende Kreisgeschäftsführerin des BRK-Kreisverbands Weiden Neustadt sowie die Bürgermeister Edgar Knobloch (Grafenwöhr), Ludwig Biller (Weiherhammer), Richard Kammerer (Mantel) und Martin Schreglmann (Etzenricht) gekommen, die auch gespendet hatten.

Schedl beglückwünschte das Seniorenheim zur erfolgreichen Aktion auf der Crowfounding-Plattform „Viele schaffen mehr“, bei der mindestens 5.000 Euro gesammelt werden müssen (2.500 Euro Spenden von Personen und Institutionen; 2.500 Euro von der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz). „Hier sind am Ende sogar insgesamt 7.160 Euro an Spenden zusammengekommen“, sagt Schedl anerkennend, „Ich wünsche den Bewohnern und Personal viel Freude mit der Fahrradrikscha.“

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