Weidener Storchenfrau zeigt Biss

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Weiden. Ohje, was ist denn da passiert? Hängt der Haussegen bei den Weidener Störchen etwa schief? Offensichtlich haben sich die Störche ordentlich in die „Federn“ bekommen, wie Verletzungen an der Storchenfrau vermuten lassen. 

Von Jürgen Wilke 

Weiden Storch verletzt

Bei den Weidener Störchen gab es offensichtlich „Meinungsverschiedenheiten“ – und eine Tracht Prügel, wie Verletzungen an dem Storchenweibchen zeigen.

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Bei den Weidener Weißstörchen auf dem Dach des Alten Schulhauses hat es wohl heftige Streitereien gegeben. Grund für den „Storchenkrieg“ war wohl eine Auseinandersetzung zwischen zwei Storchenweibchen, die um die Gunst des Storchenmännchens gestritten haben.

Einer der Altvögel hat bei den Gefechten blutige Verletzungen an der rechten Kopf– und Schulterseite davongetragen, die deutlich zu erkennen waren. Inzwischen sind die Verletzungen wieder verheilt und auf dem Dach des Alten Schulhauses ist glücklicherweise wieder Frieden eingekehrt.

Strochenstreit mit Nebenbuhlerin

Das Storchenmännchen ist heuer bereits am 31. Januar aus seinem Winterquartier nach Weiden zurückgekehrt – so früh wie in keinem Jahr zuvor. Seine Partnerin des vergangenen Jahres – ein Storchenweibchen aus Schweden – kam verhältnismäßig spät zurück. „Ihr“ Nest mit ihrem Partner hatte zu dem Zeitpunkt schon ein anderes Weibchen besetzt. Deshalb kam es zu den Kämpfen. Wie es aussieht, hat sie ihr Revier erfolgreich verteidigt: Inzwischen sind der Storchenmann und „seine“ Schwedin wieder vereint.

Weiden Störche Symbol Symbolbild wieder vereint

Alles wieder heil – und das Weidener Storchenpaar friedlich vereint. Zu sehen ist auch, dass einer der Störche an beiden Beinen beringt ist.

Dass Frau Störchin aus Schweden stammt, hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in der Storchensaison 2019 dank Beringung festgestellt. Einige Länder benutzen zusätzlich zur „normalen“ Beringung noch Farbringe, die beim Weißstorch am zweiten Bein oder auch oberhalb des allgemein üblichen Ringes angebracht werden. Wegen der Markierung „SVS“ sei klar, dass Frau Storch aus Schweden kommt.

Bilder: Storchencam 

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