Wie reagiert Kliniken Nordoberpfalz AG auf Corona-Pandemie? 

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Weiden. Verschobene oder abgesagte Operationen, Zugangsbeschränkungen ins Krankenhaus – auch für Patientenbesuche! Die Kliniken Nordoberpfalz AG reagiert auf die Corona-Pandemie. 

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Die Kliniken Nordoberpfalz Ag und die Corona-Pandemie: Welche Maßnahmen ergreifen die Krankenhäuser? Symbolbild: Archiv.

„Um die Funktionsfähigkeit der Häuser aufrechtzuerhalten und die aktuelle Situation bestmöglich bewältigen zu können, hat der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG die bereits vor einigen Wochen eingeleiteten Maßnahmen weiter verstärkt“, das teilt die Kliniken Nordoberpfalz AG mit.

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So wurden beispielsweise vorerst alle ambulanten und planbaren stationären Operationen abgesagt bzw. verschoben. Ausgenommen davon sind dringliche Operationen und Notfälle.

Auch die Behandlung von Patienten in den Klinikambulanzen ist auf das medizinisch dringlichste reduziert. „Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen in der aktuellen Situation“, erklärt Vorstand Dr. Thomas Egginger.

Eingeschränkte Patientenbesuche

Ab sofort gelten außerdem strenge Zugangsbeschränkungen für alle Häuser der Kliniken Nordoberpfalz AG einschließlich der Rehakliniken. Patientenbesuche sind dabei nur mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Natürlich ist auch die Kliniken Nordoberpfalz AG von der Schließung von Schulen, Kindergärten und Kitas betroffen. „Wir haben größtes Verständnis für die schwierige Situation der davon betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Wir appellieren im Interesse der medizinischen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten dennoch an alle, geeignete Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen, damit sie ihre Tätigkeit in unseren Häusern fortsetzen können“, erklärt Vorstand Dr. Thomas Egginger: „Das Angebot einer organisierten Kinderbetreuung ist uns leider aus infektionsepidemiologischen Gründen nicht möglich.“

[Update 13.03. 17:15 Uhr] Zusätzlich zu den bereits mitgeteilten Maßnahmen wie der Absage oder Verschiebung ambulanter und planbarer stationärer Operationen hat die Kliniken Nordoberpfalz AG auch die Besuchsregelungen verschärft.

Strenge Zugangsbeschränkungen

Ab sofort gelten strenge Zugangsbeschränkungen für alle Häuser der Kliniken Nordoberpfalz AG einschließlich der Rehakliniken. Dies bedeutet konkret, dass der Zutritt zu den Häusern nur an bestimmten Stellen und nur berechtigten Personen erlaubt wird. Diese sind:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz AG
  • je ein Besucher oder Begleiter in begründeten Ausnahmefällen, z.B. bei Geburten oder schwerstkranken / sterbenden Patientinnen und Patienten nach vorheriger Anmeldung auf der entsprechenden Station
  • Eltern / Sorgeberechtigte für unsere kleinen Patienten in der Kinderklinik (darüber hinaus kein Zutritt z.B. für Geschwister, Verwandte etc.)
  • ambulante / vorstationäre Patienten entsprechend den Meldelisten der Kliniken
  • Rettungsdienst / Krankentransportdienst

An den Rezeptionen können – falls tatsächlich notwendig – von Angehörigen persönliche Gegenstände für Patienten (z.B. Wäsche etc.) namentlich gekennzeichnet über- bzw. abgegeben werden. Die Rezeption informiert daraufhin die entsprechende Station und vereinbart die Abholung.

Zudem wurden in allen Häusern die Gottesdienste für Patienten und Besucher abgesagt. „Wir wissen um die einschneidenden Maßnahmen, sehen diese aber als unabdingbar an, um unsere Patientinnen und Patienten sowie unser Personal zu schützen und die Versorgung der Bevölkerung weiter sicherzustellen“, erklärt Dr. Thomas Egginger.

Der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG bewertet die Entwicklungen täglich neu und leitet die daraus resultierenden weiteren Maßnahmen tagesaktuell ab.

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