E-House kommt bei Startups gut an

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Weiden. Bereits seit drei Jahren existiert das E-House in Amberg und Weiden für junge Gründer und wird sehr gut angenommen. In Weiden sind die Büroflächen mittlerweile vollständig ausgelastet, in Amberg sind die verfügbaren Arbeitsplätze zu 80 Prozent vergeben. Das freut vor allem Prof. Dr. Wolfgang Weber, in dessen Verantwortungsbereich das Projekt an der OTH Amberg-Weiden liegt.

Einweihung eHouse Weiden

Das E-House in Weiden ist vollständig ausgelastet. Bild: OberpfalzECHO

Ab dem Start im Jahr 2017, seitdem Büroflächen in Amberg und Weiden sowie Netzwerkaktivitäten für Gründerinnen und Gründer auf Basis eines erfolgreichen, oberpfalzweiten Antrags durch das Bayerische Wirtschaftsministerium gefördert werden, hat sich das Gründerökosystem im Rahmen der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) zu einem nachgefragten Konzept entwickelt. Auch wenn derzeit keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, entwickelt sich das Konzept der geteilten Arbeitsflächen für Startups, im Fachjargon als Co-Working-Spaces bezeichnet, zu einem Renner in Weiden und Amberg.

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E-House vollständig ausgelastet

Derzeit sind im E-House in Weiden alle verfügbaren Arbeitsplätze an junge Gründungen vergeben und dadurch vollständig ausgelastet. In Amberg erreicht die Auslastung die 80 Prozent-Marke und wird sich durch die Nachfrage noch weiter erhöhen. „Die Saat, die wir in der Vorbereitung der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz vor fast drei Jahren gesetzt haben, ist in kurzer Zeit aufgegangen, dies zeigt sich an den erfolgreichen Existenzgründungen in unseren beiden Zentren“, so Prof. Dr. Wolfgang Weber, in dessen Verantwortungsbereich das Projekt an der OTH Amberg-Weiden liegt.

Wegen des regen Zulaufs von digitalen Existenzgründungen mussten bereits Gründungsanfragen aufgrund von Kapazitätsengpässen für den Standort in Weiden zurückgestellt werden. Als zusätzliche Stütze der digitalen Gründerszene in den Räumen Weiden und Amberg dient auch der Masterstudiengang Digital Entrepreneurship der Weiden Business School (Fakultät Betriebswirtschaft), der Studenten auch auf eine Unternehmensgründung vorbereitet. Bereits ein Gründerteam aus diesem Studiengang hat den Weg ins Gründerzentrum gefunden.

Digitale Gründerkultur wächst

Dabei setzt die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz auf alle Gründungsinteressierten in der Region, nicht nur auf Absolventen eines Studiums. Hierzu der seit April 2020 amtierende DGO-Projektmanager und Leiter der Gründerzentren in Amberg und Weiden, André Pscherer:

Wir sind sehr froh und stolz, dass sich in der Nordoberpfalz bereits eine so wachstumsfreudige, digitale Gründerkultur etablieren konnte.“

„Das ist das Ergebnis, wenn etablierte Unternehmen aus der Region als starke Partner auf die Zukunft setzen und gleichzeitig weltoffene Gründerpersönlichkeiten aufeinandertreffen, die etwas verändern möchten. Vereint auf dem Boden des Programms Gründerland Bayern.“

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