„Helfen war ihr Leben“: BRK trauert um Alfred und Elisabeth Meister

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Weiden/Rothenstadt. Anfang Mai starben Elisabeth und Alfred Meister innerhalb von zwei Tagen. Beide waren aktive und sehr geschätzte Kameraden des BRK Kreisverbands. „Helfen war ihr Leben“, sagt Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer. Ein Nachruf.

Ehepaar Meister Trauerfall

Elisabeth und Alfred Meister (vorne rechts) bei der Ehrung im November 2019. Ihr Engagement war weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Foto: BRK Kreisverband

Elisabeth Meister verstarb im Alter von 70 Jahren während Alfred (73) seiner Gattin nur einen Tag später folgte. „Mit dem Ehepaar Meister verliert das Rote Kreuz zwei hoch angesehene, geschätzte Kameraden, die als leuchtende Vorbilder vorangegangen sind. Unser Mitgefühl gilt den trauernden Angehörigen. Wir werden den Verstorbenen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.“

Rotes Kreuz vor Privatleben

Alfred und Elisabeth Meister engagierten sich Zeit ihres Lebens sowohl hauptamtlich als auch in unzähligen Stunden zusätzlich ehrenamtlich für die Bereitschaft Rothenstadt und den gesamten Kreisverband Weiden und Neustadt/WN.

In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen für das Rote Kreuz wurden Alfred und Elisabeth bereits unzählige Ehrungen verliehen. Noch im November konnten beide auf der Jahresabschlussveranstaltung der Bereitschaft Rothenstadt Ehrungen entgegennehmen. Alfred und Elisabeth waren nicht nur privat, sondern auch innerhalb des BRK ein hervorragend eingespieltes Paar. Beide stellten das Rote Kreuz stets vor ihr eigenes Privatleben und bildeten damit die guten Seelen der Bereitschaft. Dieses Engagement war im gesamten Kreisverband hoch angesehen.

Seit 1969 beim BRK

Hauptamtlich kam Alfred Meister 1969 als Krankenpfleger im Senioren-Wohn- und Pflegeheim Weiden zum BRK. Später begann er seine Karriere im Rettungsdienst, ehe er im Jahr 1990 zum Rettungsassistenten ernannt wurde. Im Februar 2000 wechselt er in die Verwaltung des Kreisverbandes und war mit Hausmeistertätigkeiten, Betreuung und Durchführung des „Glückshafen“ und der Altkleidersammlungen betraut. Am 01.05.2010 wurde er in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ehrenamtlich blieb er dem Roten Kreuz auch nach diesem Tag weiterhin erhalten.

Elisabeth Meister war von 01.09.1976 an als Krankenschwester in der Sozialstation des Kreisverbandes beschäftigt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Fußpflegerin und war bis zu ihrem Renteneintritt am 01.07.2012 in dieser Funktion beim BRK tätig. Elisabeth war stets zur Stelle, wenn es Probleme gab. Mit ihrem bewundernswerten Optimismus motivierte sie ihre Kameradinnen und Kameraden immer wieder aufs Neue. Auch die Ausbildung der Bevölkerung lag ihr als Erste Hilfe Ausbilderin sehr am Herzen.

„Helfen war ihr Leben“, sagt Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer. „Beide opferten so manchen Urlaub und unzählige Stunden ihrer Freizeit, um für ihre Mitmenschen da zu sein. Sie zögerten nie, wenn es darum ging zu helfen und zu trösten. Ihr außerordentliches Engagement, auch über die Bereitschaftsgrenzen hinaus, verdient besonders Dank und Würdigung.“

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