Nähmaschinen im Dauereinsatz

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Leuchtenberg. Frauen in Leuchtenberg und Döllnitz lassen die Nähmaschinen heiß laufen. 

Von Sieglinde Schärtl 

Masken nähen Leuchtenberg Döllnitz

KDFB-Vorsitzende Maria Winter fertigt Behelfsmasken in sämtlichen Farben und Mustern mit ihrer Haushaltsnähmaschine. Sie werden mit Draht verstärkt und mit Gummibändern versehen. Bild: Schärtl. 

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Die Frauen in der Pfarrei sorgen in Leuchtenberg dafür, dass möglichst jeder einen Mundschutz bekommt. Die Aktion ist auf Initiative von der Vorsitzenden des Katholischen Frauenbundes (KDFB), Claudia Rupprecht gestartet. Das Vorsitzendentrio um Rupprecht, Maria Winter und Renate Kraus sowie weitere Mitglieder sitzen zur Zeit stundenlang an ihren Nähmaschinen, um Masken aus Baumwollstoff zu nähen. Sie sind waschbar und danach wiederverwendbar.

„Es wird sogar ein Draht mit eingezogen, damit die Maske über der Nase genau sitzt“, erklärt Winter. Auch die Frauengruppe Döllnitz mit Vorsitzender Martina Maier beteiligt sich an der Aktion des KDFB. Auch hier nähen Mitglieder kostenlos Masken und stellen sie dann zur Verfügung.

Die ersten Masken des KDFB werden in der Kirche in Leuchtenberg ausgelegt, die Frauengruppe legt sie ab nächster Woche in Döllnitz und Woppenrieth in den jeweiligen Kirchen aus. Alle Masken können in den drei Kirchen gegen eine Spende abgeholt werden.

Kein (selbstgenähter) Mundschutz zur Hand? Tuch reicht

Einen Mundschutz, der nicht extra genäht werden muss, sind Tücher aus Baumwolle oder Leinen oder ein Buff. Auch dieser Schlauch-Multifunktionstuch hält Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen zurück. So können sich auch diejenigen schützen, die Probleme mit Gummi an den Ohren haben.

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