Severin Hirmer führt JU-Fraktion im Kreistag

„Sprachrohr für junge Generation“

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Neustadt/WN. Die neue Amtsperiode des Kreistags Neustadt/WN beginnt: Die Kreistagsmitglieder der Jungen Union (JU) haben sich zu einer eigenständigen Fraktion mit fünf Mitgliedern konstituiert und Severin Hirmer aus Weiherhammer zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist die Pressather Stadträtin Susanne Reithmayer.

JU Kreistagsfraktion Junge Union Kreistag Severin Hirmer, Stefanie Dippl, Benedikt Grimm, Susanne Reithmayer, Ernst Lenk

Die Köpfe der JU-Kreistagsfraktion von links: Vorsitzender Severin Hirmer, Stefanie Dippl, Benedikt Grimm, Susanne Reithmayer, Ernst Lenk.

Die viertstärkste Fraktion im Kreistag strebt eine enge Partnerschaft mit der CSU-Fraktion an. Der JU-Kreisverband Neustadt/WN – mit mehr als 1.000 „JU’lern“ Bayerns mitgliedsstärkster Verband – hatte fast neun Prozent bei der Kreistagswahl erzielt und war damit erfolgreichste JU-Kreistagsliste Bayerns bei den zurückliegenden Kommunalwahlen. Die junge Fraktion spielt mit dem starken Ergebnis eine Rolle in Bezug auf künftige Kreistagskoalitionen.

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„Die Freude über den Rückenwind für unsere 60-köpfige Bewerberliste war angesichts der Corona-Krise getrübt“, beschreibt JU-Kreisvorsitzender Benedikt Grimm, ebenfalls Mitglied der neuen JU-Fraktion, die Situation direkt nach der Wahl. Alle Gewählten der JU seien sich jedoch direkt einig gewesen, dass die Fraktionsgründung angestrebt werden solle, was aufgrund des Wahlergebnisses reine Formsache war.

Neustadt/WN als Aufsteigerregion

„Wir sind das Sprachrohr im Kreistag für die junge Generation des Landkreises und werden uns als solches einbringen. Den ländlichen Raum Bayerns sehen wir als absolute Zukunftsregion und wollen, dass NEW die Position als Aufsteigerregion festigt“, formuliert JU-Fraktionschef Severin Hirmer die Rolle der JU im Kreistag. Politisches Know-How bringen außerdem Schirmitz’ wiedergewählter Bürgermeister Ernst Lenk jun. und die JU-Bezirkschefin Stefanie Dippl mit ein.

Die noch nicht abzuschätzenden Folgen der Corona-Krise in allen Bereichen ließen aktuell keine verlässlichen Aussagen zu zukünftigen Vorhaben und Forderungen zu, die mit Finanzmitteln verbunden seien. „In der jetzigen Situation stehen akute Herausforderungen im Fokus, die bewältigt werden müssen, und die finanziellen Möglichkeiten des Landkreises werden in den kommenden Jahren andere sein, als in der Zeit vor dem Virus“, schätzt Hirmer die Lage ein. Die JU werde jedoch weiter den Fokus auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, die Energiewende und Generationengerechtigkeit lenken.

Lob spricht die JU-Fraktion für Landrat Andreas Meier und den Krisenstab aus, die den Landkreis und die Region bestens durch die Corona-Krise führen. Den Landrat gelte es jetzt in seiner wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Mit der Konstituierung der Kreistags Ende Mai sind die neuen „Jungen“ dann offiziell im Amt.

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