Termin beim Kieferorthopäden? Trotz Corona-Krise möglich

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Weiden. Im Zuge der Corona-Pandemie sind aktuell viele Menschen verunsichert, welcher Arztbesuch derzeit sinnvoll ist. Auch der zuvor selbstverständliche Gang zum Kieferorthopäden hinterlässt in der jetzigen Zeit Fragezeichen. Deshalb haben wir zusammen mit Dr. med. dent. Dietmar Geymeier – Fachzahnarzt für Kieferorthopädie – alle wichtigen Fragen im Gespräch geklärt.

Dr. med. dent. Dietmar Geymeier Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Weiden Öffnungszeiten Corona Bilder Artikel

Die Corona-Krise lässt die Welt Kopf stehen. Auch in der Nordoberpfalz ist das Leben nur noch eingeschränkt möglich. Grundvoraussetzung sind strenge Hygienevorschriften, die dazu beitragen sollen, dass das Virus sich weiterhin so langsam ausbreitet und das Gesundheitssystem nicht lahm legt. Auch Dr. Geymeier folgt in seiner Praxis in Weiden strikt den Anweisungen des Robert-Koch Institutes und der Zahnärztekammer.

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Gründliches Händewaschen

Deshalb dürfen zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter in der nächsten Zeit die Eltern nicht mehr mit in die Praxis kommen, sondern müssen unten in der Fußgängerzone warten. Darauf hingewiesen werden sie bereits am Eingang mit einem Zettel an der Tür. In der Praxis ist dann für die Jugendlichen der erste Gang zum Waschbecken.

Zuerst müssen alle Patienten ihre Hände gründlich waschen, bevor sie ins Wartezimmer oder direkt ins Behandlungszimmer gerufen werden“,

betont Dr. Geymeier. „Das fühlt sich im ersten Augenblick vielleicht etwas komisch an, beim Zahnarzt Hände zu waschen, aber alle Kinder und Jugendlichen nehmen es entspannt hin und bleiben vollkommen ruhig.“

Jetzt zum Kontrolltermin oder zur Beratung? Kein Problem.

Das Wartezimmer ist ohnehin auf ein Viertel ausgedünnt und auch die Termine werden nur noch so vergeben, dass so wenige Patienten wie möglich in der Praxis aufeinandertreffen. Man muss sich also keine Sorgen machen, wenn in der nächsten Zeit der Termin beim Kieferorthopäden ansteht. Aber der Patient soll sich wohlfühlen bei der Behandlung, das ist oberstes Gebot. „Natürlich
können wir Termine auch gerne verschieben, wenn der Patient Angst hat in die Praxis zu kommen“, betont Dr. Geymeier.

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Auch auf den notwendigen Abstand im Wartezimmer wird geachtet.

Auch um seinen derzeitigen Vorrat an Schutzmasken, Handschuhen und Co. macht sich Dr. Geymeier keine Sorgen: „Wir haben immer genügend Ware auf Vorrat und die nächste Bestellung ist bereits aufgegeben.“

Regelmäßiges Lüften und Desinfizieren

Zu den verschärften Hygienemaßnahmen desinfizieren seine Mitarbeiter alle 20 bis 30 Minuten die Türklinken sowie alle Kontaktflächen und lüften regelmäßig die Praxisräume. Auf professionelle Zahnreinigungen verzichtet der Kieferorthopäde aber in der nächsten Zeit dennoch. „Der Wassernebel, der durch das Arbeiten mit dem AirFlow entsteht, kann infektiös sein. Es ist zwar nicht verboten oder bewiesen, jedoch lassen wir das vorsichtshalber in den kommenden Wochen sein.“

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Alle 20 bis 30 Minuten desinfizieren die Mitarbeiter die Türklinken.

Praxis geöffnet

Wer also einen Routinetermin vereinbaren möchte kann zu den Öffnungszeiten in der Praxis bei Dr. Geymeier anrufen. „Wir sind für unsere Patienten im Einsatz und unsere Behandlungen finden ohne nennenswerte Einschränkungen statt.“

Wer sich aber plötzlich krank fühlt oder mit jemandem in Kontakt war, der sich mit Covid-19 infiziert hat, soll bei dem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie anrufen und den Termin verschieben. „Denn nur gesunde und symptomfreie Patienten können zum Schutz aller in unserer Praxis behandelt werden“, betont der Dr. Geymeier.

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Dr. med. dent. Dietmar Geymeier ist auch in Corona-Zeiten für seine Patienten da.

Bilder: Dr. med. dent. Dietmar Geymeier

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