Vierjähriger büxt aus

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Grafenwöhr. Die Polizei hat in Grafenwöhr einen kleinen „Ausreißer“ nach Hause begleitet – ein kleiner „Wiederholungstäter“, wie sich herausgestellt hat. 

„Dass sich ein Vierjähriger keine Gedanken zu Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise macht, ist völlig klar“, sagt Werner Stopfer, Dienststellenleiter der Polizei in Eschenbach. Dennoch sollte er sich daran halten, sein zu Hause nicht ohne Aufsicht seiner Eltern zu verlassen: „Daran hielt sich ein Knirps jedoch wiederholt nicht“, wie Stopfer berichtet.

Der Bub (4) sei einmal am „Tor 3“ zum Truppenübungsplatz an der Alten Amberger Straße aufgetaucht, wenig später am Tor 3 in der Neuen Amberger Straße. Die US-Militärpolizei hatte die Polizeikollegen in Eschenbach informiert und sich um den Jungen gekümmert, bis die Eschenbacher Polizisten seinen Namen und seine Adresse, die in der Nähe der beiden Zufahrten liegt, herausgefunden hat.

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Durchs Gartentor entwischt

Im Streifenfahrzeug haben die Polizisten aus Eschenbach das Kind schließlich nach Hause gefahren und seiner sich sorgenden Mutter übergeben. „Ihren Angaben zu Folge war er tags zuvor schon durch das offen stehende Gartentor entwischt. Weil dieses nun verschlossen war, kletterte er offensichtlich über den Gartenzaun und wollte erneut das Stadtgebiet erkunden“, wie Stopfer erklärt.

Mit einer kindgerechten Belehrung und einem erhobenen Zeigefinger haben sich schließlich die Polizisten von dem Buben verabschiedet.

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