Fließend Wasser: Dank für harte Arbeit

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Grafenwöhr. Helmuth Wächter und Josef Neubauer waren 20 Jahre lang im Verwaltungsrat der Stadtwerke tätig. Dafür galt es, Dank zu sagen und Abschied zu nehmen.

Von Renate Gradl

Stadtwerke MItarbeiter geehrt

Wassermeister Günter Rauh (hinten Mitte) führte durch die Wasseraufbereitungsanlage in der Bärnwinkler Straße. Foto: Renate Gradl

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„Helmuth Wächter war von Anfang an dabei – 14 Jahre lang als Vorsitzender des Verwaltungsrats und sechs Jahre als Mitglied im Verwaltungsrat. 20 Jahre war Josef Neubauer Verwaltungsratsmitglied. Beide haben unermüdlich angeschoben, zum Wohle Grafenwöhrs. Das Grundbedürfnis, sich zu Waschen, nimmt jeder als selbstverständlich hin. Aber es steckt sehr viel Arbeit dahinter“, weiß Bürgermeister und zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrats Edgar Knobloch, der sich im Namen aller Bewohner bei den beiden „reiferen Kollegen“, die nun aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden sind, bedankte.

Dank und Respekt

Seinen Dank und Respekt zollte auch der Vorstand der Stadtwerke Frank Neubauer den beiden und überreichte als Anerkennung Wein sowie Baumarkt-Gutscheine. Ein Lob von Knobloch ging aber auch an Wassermeister Günter Rauh, denn die Anlage sei Dank ihm „super in Schuss“. Mit Frank Neubauer gebe es zudem ein gutes Auskommen.

Zuvor blickte Knobloch auf die letzten 20 Jahre seit Gründung der Stadtwerke (1. April 2000) zurück. Unter anderen erwähnte er den Bau der Kläranlage, an die Mitversorgung der US-Einheit, an die Erweiterung mit dem Bau des Hochbehälters am Annaberg, an den Brunnen VII, an die Erneuerung von Wasserleitung und Kanal in der „Adalbert-Stifter-Straße“ sowie an die Erschließung des Baugebietes „Hinkacker“ in Gmünd.

Versorgungsmäßig gut aufestellt

Stadtwerke MItarbeiter geehrt

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Stadtwerke Edgar Knobloch (links) und Frank Neubauer, der Vorstand der Stadtwerke (rechts) verabschiedeten Helmuth Wächter (Zweiter von links) und Josef Neubauer (Dritter von links), die ehemaligen Mitglieder des Verwaltungsrats. Foto: Renate Gradl

„Wo kommt das Wasser her und wo fließt es hin“, meinte zu Beginn der Feierstunde Wassermeister Günter Rauh, der durch die Wasseraufbereitungsanlage in der Bärnwinkler Straße führte. Dabei sei die Technik „nicht ohne“. „Mit dem Siemens-Verfahren, bei dem viel Geld investiert wurde, läuft aber alles“, so Rauh. Im Zuge des Umbaus hat die Wasseraufbereitungsanlage auch ein Notstromaggregat bekommen, das vollautomatisch läuft; das aber auch per Hand selbst bestimmend geregelt werden kann. „Versorgungsmäßig sind wir gut aufgestellt“, betonte Rauh.

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