Jagdhund Finn spürt Einbrecher auf

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Waldsassen. Jagdhund „Finn von Dyckerland“ erleichtert der Polizei in Waldsassen die Arbeit: Der Rüde hat besonderen Spürsinn bewiesen und einem Einbrecher so das Handwerk gelegt. 

Polizei Waldsassen Jagdhund Finn Jagdpächter Markus Häuslmann aus Waldsassen

Jagdpächter Markus Häuslmann (links) ist stolz auf seinen Hund „Finn“. Dank ihm hat die Polizei einen Einbrecher geschnappt. Es danken Roland Heldwein (vorne rechts), Polizeioberkommissare Stefan Heinz und Daniel Ulrich.

Der Star der Stunde in Waldsassen ist der neunjährige Jagdhund „Finn von Dyckerland“. Der Rüde hat sich bei der Polizei Waldsassen besonders beliebt gemacht. Der Grund: Der Jagdhund hat den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung von mehreren Einbrüchen und Diebstählen geliefert.

Herrchen und Jagdpächter Markus Häuslmann aus Waldsassen und sein treuer Gefährte Finn waren zusammen in Schloppach unterwegs. In einem Waldstück hat der „Deutsch-Drahthaar“-Rüde ein vermeintliches Versteck von Diebesbeute entdeckt. Dank Finns immer aufmerksamen Augen, Ohren – und natürlich allen voran der Spürnase – war schnell klar: Der Tatverdächtige ist noch in der Nähe.

Jagdhund Finn beweist Spürsinn – selbst für Einbrecher

Finns Spürsinn hat die Polizei es zu verdanken, dass die Ermittler bei der Fahndung letztendlich einen amtsbekannten Mann (37) aus Tschechien festnehmen konnten. Erneut haben die Handschellen geklickt: „Dem Tatverdächtigten konnten mittlerweile mehrere Einbrüche, Fahrrad- und Werkzeugdiebstähle im Dienstbereich der Polizeiinspektion Waldsassen zugeordnet werden“, erklärt ein Polizeisprecher.

Grund genug für die Polizisten ihre Helfer in die Polizeiinspektion einzuladen und sich erkenntlich zu zeigen: Roland Heldwein, Leiter der Polizei Waldsassen, hat sich herzlich für das vorbildliche und couragierte Verhalten von Markus Häuslmann und Hund Finn bedankt. Als Anerkennung händigte er ein Dankeschreiben von Polizeipräsident Norbert Zink und eine finanzielle Belohnung aus.

„In vielen Fällen ist die Polizei zur Aufklärung von Straftaten auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Deshalb sollte sich niemand scheuen, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei zu verständigen“, erklärt Heldwein – ganz nach dem Vorbild von Jagdpächter Häuslmann und Jagdhund Finn.

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