Grafenwöhr und Vilseck betroffen: USA ziehen fast 12.000 Soldaten ab

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Grafenwöhr. Die US-Regierung will rund 11.900 Soldaten aus Deutschland abziehen. Betroffen sind auch die Stützpunkte in Grafenwöhr und Vilseck.

Von Yvonne Fichtl

KommandoWechsel Grafenwöhr Generäle Aguto-Cavoi-LaNeve

Rund 10.000 Soldaten sind in Grafenwöhr und Vilseck stationiert. Die beiden Standorte sind zwei von insgesamt vier in Deutschland die vom Truppenabzug betroffen sind. Archivbild (Kommandowechsel 2018): Gerald Morgenstern

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Laut Informationen des Südwestrundfunks sind in Deutschland vier Standorte betroffen – in Bayern und Rheinland-Pfalz. 35.000 Soldaten und Soldatinnen sind insgesamt in Deutschland stationiert. Wie der US-Verteidigungsminister Mark Espen mitteilte, sollen 11.900 davon zurück in die USA oder an andere Standorte in Europa gehen.

10.000 Amerikaner in Grafenwöhr und Vilseck

Betroffen sind dem Bericht zufolge auch die Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Vilseck. Allein an diesen beiden Standorten leben und arbeiten mehr als 10.000 US-Amerikaner. Die US-Armee ist außerdem einer der größten Arbeitgeber der Region – mit rund 3.000 Arbeitsplätzen.

Außerdem sollen Soldaten aus Wildflecken und der Air Force aus Spangdahlem in Rheinlandpfalz abgezogen werden.

Die Gerüchte zum Truppenabzug gibt es bereits seit Anfang Juni. Damals hatte ein Kommentar Trumps zu dem Thema für Aufsehen gesorgt. Am Nachmittag will US-Verteidigungsminister Espen ein Statement veröffentlichen und sich zu den Gründen äußern.

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