Neuer Kaplan in der Pfarreigemeinschaft Mitterteich

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Mitterteich. Der 36 Jahre alte Daniel Schmied aus Burglengenfeld ist der neue Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Mitterteich, Steinmühle, Leonberg. Seit 1. September hat er seinen kirchlichen Dienst angetreten. 2017, gleich nach der Priesterweihe, hat er seine erste Dienststelle als Kaplan in Furth im Wald angetreten. 

Von Werner Männer

neuer Kaplan in Mitterteich


Stadtpfarrer Georg Witt (rechts) stellte jüngst im Gottesdienst den neuen Kaplan der Gemeinde vor

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Bevor Daniel Schmied sich für den Priesterdienst entschied hat er schon einige Berufserfahrungen hinter sich. Gelernt hat er den Beruf des Werkzeugmechanikers. Dann kam die Zeit der Bundeswehr dazwischen und später war er in einer Werkzeugschleiferei in Nittenau beschäftigt.

Den Beruf Priester zu werden hat er nie aus dem Auge verloren

Schon als Jugendlicher war er in seiner Heimatpfarrei in der Jugendarbeit, im Pfarrgemeinderat und als Gemeindereferent engagiert. Einige Schnuppertage im Priesterseminar haben schließlich den Ausschlag gegeben, seinen Entschluss für das Priesteramt zu festigen. Er war neugierig geworden. Von seinen Eltern und Freunden wurde er unterstützt, diesen neuen Weg zu gehen. Sozusagen über den „dritten“ Bildungsweg hat zum neuen Beruf gefunden.

Der frühere Bischof Rudolf hat es ermöglicht, dass Interessenten für den Priesterberuf ohne Abitur über den Besuch des sogenannten „Rudolfinums“ diesen neuen Lebensabschnitt erreichen können. Dort hat er in verkürzter Form sein Theologiestudium absolviert. Somit musste er nicht über die Spätberufenenschule Fockenfeld versuchen, was mit Abitur verbunden gewesen wäre, diesen Beruf zu erlernen.

neuer Kaplan in Mitterteich

Kaplan Daniel Schmied bei der Vorstellung während des Gottesdienstes

2017 wurde er in Regensburg zum Priester geweiht und kam gleich zum Berufsstart nach Furth im Wald. Mitterteich ist nun seine zweite Station. Seine Hobbys müsse er zwar etwas zurückstellen, aber nicht ganz aufgeben. Die Modelleisenbahn sei im Moment eingemottet, aber für Schwimmen, Spaziergehen und viel Lesen bleibe immer noch Zeit, berichtete Schmied. In seiner neuen Tätigkeit will sich der junge Priester vor allem der Jugendarbeit, besonders den Ministranten, widmen.

Einen ersten Radausflug mit den jungen Leuten habe er schon hinter sich. Aber auch junge Familien und Kleinkinder lägen ihm sehr am Herzen. So denkt er an die Feier von Familiengottesdiensten, die nicht unbedingt in der Kirche stattfinden müssten. Aber auch sonst hat der junge Geistliche noch viele Ideen. Man müsse ausloten, was machbar ist und auf Bestehendes Rücksicht nehmen, meinte er im Gespräch.

Bilder: Werner Männer

 

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