Allerheiligen in Corona-Zeiten: Grab selbst mit Weihwasser segnen

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Grafenwöhr. Auch das Fest „Allerheiligen“ wird heuer coronabedingt anders ausfallen, als sonst. Die Messfeiern sind in Grafenwöhr (Vorabend um 18 Uhr und um 10 Uhr in der Friedenskirche) sowie in Gmünd (um 8.45 Uhr) wie gewohnt.

Von Renate Gradl

Friedhof Grafenwöhr Symbol

Der gemeinsame Gräbergang fällt in diesem Jahr an Allerheiligen aus. Foto: Renate Gradl

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Die Messfeier in Hütten findet um 9.15 Uhr statt. Da viele Leute erwartet werden, wird um Anmeldung im Pfarrbüro unter Telefon: 2239, am Donnerstag von 8 bis 12 sowie von 15 bis 17 Uhr, gebeten.

Am Ende der Gottesdienste in Gmünd und Hütten werden die Namen der Verstorbenen der beiden Ortschaften vorgelesen und die Gebete gesprochen. In Hütten geht dann der Priester mit Weihwasser durch den Friedhof und segnet die Gräber.

Kein gemeinsamer Gräbergang

Beim Friedhof in Grafenwöhr ist am Nachmittag an Allerheiligen keine Andacht und kein gemeinsamer Gräbergang. „Zu einer vorgegebenen Uhrzeit kommen einfach zu viele Menschen auf dem Friedhof zusammen. Die Gräber sind zu dicht beieinander, um Abstand halten zu können. Auch die Maskenpflicht ist wohl nicht einzuhalten“, erklärt Pfarrer Bernhard Müller.

In der Friedenskirche wird ab 13.30 Uhr eine Präsentation mit Gebeten und Texten abgespielt, bei der auch die Namen der Verstorbenen des letzten Jahres vorgelesen werden. „Sie dürfen auch gerne in den Nachmittagsstunden zu den Gräbern kommen, dort ein kurzes Gebet sprechen und mit Weihwasser das Grab segnen“, lädt der Pfarrer ein. Dazu liegen Gebetstexte aus und es stehen kleine Fläschchen am Weihwasserbehälter zum Mitnehmen bereit.

Am Allerseelentag wird um 9 Uhr eine Heilige Messe in der Friedenskirche gefeiert und anschließend zum Friedhof gegangen, um die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch segnen. Wer dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen.

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