Corona Demonstration trotz dunkelroter Ampel in Weiden

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Weiden. In Weiden findet heute eine Demonstration gegen die Corona Maßnahmen statt. Oberbürgermeister Jens Meyer appellierte auf Abstand und Hygienemaßnahmen zu achten.

Corona Demonstration trotz dunkelroter Ampel in Weiden Bilder NEWS5 Wellenhöfer

Der Autokorso startete am Festplatz in Weiden.

Seit Samstagmittag kommt es in Weiden in der Oberpfalz – trotz dunkelroter Corona Ampel – zu einer Demonstration gegen die Corona Maßnahmen. Sie demonstrieren beginnend in der Altstadt unter dem Motto „Beenden der Corona-Maßnahmen – Weg mit der Maske“. Angemeldet sind 200 Teilnehmer.

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Autokorso in Weiden

Mit halbstündiger Verspätung fuhr gegen 12:30 Uhr ein Korso aus einigen Fahrzeugen, darunter drei Busse, einige Autos und Fahrradfahrer, vom Weidener Festplatz los. Auch ein massives Polizeiaufkommen ist vor Ort. Den Höhepunkt erreicht die Demonstration gegen 14 Uhr mit einer Großkundgebung.

Vor dem Festplatz kam es zwischenzeitlich zu einer Gegendemonstration, die vom „Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte“ organisiert wurde.

Corona Demonstration trotz dunkelroter Ampel

Vor dem Festplatz kam es zwischenzeitlich zu einer Gegendemonstration.

Oberbürgermeister Jens Meyer appellierte bereits im Voraus an die Demo-Veranstalter, den Teilnehmerkreis so klein wie möglich zu halten. Außerdem bittet er darum bei den Kundgebungen auf Abstand, Hygiene und Alltagsmaske zu achten.

[Update] „Eigentlich ist das mehr als fahrlässig aufgrund der hohen Infektionszahlen eine solche Veranstaltung abzuhalten, wir konnten es rechtlich nicht verhindern. Ich habe an alle appelliert die Teilnehmerzahl so gering wie möglich zu halten und ich hoffe, dass hier von dieser Demonstration kein weiterer Infektionsherd ausgeht“, so Jens Meyer, Oberbürgermeister Weiden in der Oberpfalz. Lediglich ein paar Menschen trugen bei der Demonstration Masken.

Bilder: NEWS5/Wellenhöfer

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18 Kommentare

  1. Oliver B. schreibt:

    Man hat das Gefühl seit der Corona Virus Deutschland in Griff hat , haben die ganzen IRRENHÄUSER Ausgang bekommen.
    Die ganzen Demonstranten sollte man jeden mal 1 Woche auf der Intensivstation oder im Altenheim die Patienten versorgen lassen. Natürlich nur waschen , putzen etc. , für mehr sind Sie eh nicht zu gebrauchen.
    Uns geht es in Deutschland einfach viel zu gut , die sollen mal die anderen Ländern auf der Welt anschauen.

  2. Sie scheinen sich eine Diktatur zu wünschen. Die Demonstration erfolgt nach deutschem Recht. Den Teilnehmern deshalb böses zu unterstellen zeigt wenig Demokratiebewusstsein.

  3. Erich Wein schreibt:

    Smoko: Sie scheinen da etwas nicht begriffen zu haben. Auch das Demonstrationsrecht unterliegt gewissen Regularien. Z. B., dass Hygieneregeln eingehalten werden müssen. Diese „Demonstranten“ aber hebeln das Grundgesetz aus, weil sie es schamlos für ihre dubiosen Zwecke missbrauchen. „… nach deutschem Recht“ bedeutet offensichtlich für Sie, dass jeder Wirrkopf nach Belieben demonstrieren darf, und sei der Grund noch so demokratiefeindlich.

    • Wer hat das deutsche Grundgesetz ausgehebelt? Überleg mal was die Regierung sich die letzten Jahre alles erlaubt hat. Aber es ist besser uns gegenseitig zu zerfleischen- Gell.

  4. ??? Darf man das Plakat vom Covid Testcenter einfach zuhängen????
    Und gibt es eine Liste der Teilnehmer? Zwecks Rückverfolgung???? Ich hoffe doch!!!!

  5. Ob links ob rechts – mit Corona haben SIE alle ihre Bühne. Keiner denkt an diejenigen die dem Virus zum Opfer gefallen sind und denjenigen die darunter leiden. Es gibt nur eine Richtung und die heißt zamhaltn, auf ALLE Rücksicht nehmen und g`sund bleim. An alle die meinen sich jetzt zu profilieren – IHR liegt falsch.

  6. Dieter Frank schreibt:

    Diese Demonstranten „ohne Maske und Abstand“ haben offensichtlich überhaupt noch nicht begriffen was Demokratie ist. In einer Demokratie kann zwar jeder seine Meinung frei äußern, muss aber die Meinung der Mehrheit akzeptieren. (über 70% hält die Maßnahmen für richtig). Offensichtlich will hier die Mehrheit der Demonstranten eine „Diktatur der Minderheit“ durchsetzen

  7. @ Smoko: An welcher Stelle wünscht Oliver B. sich denn angeblich nun eine Diktatur? Das hat er weder geschrieben noch kann man dies zwischen den Zeilen herauslesen. Sind es nicht eher die Corona-Leugner, die stets behaupten, sie wären in einer Diktatur gefangen? So ist es den Schildern, Transparenten und Redebeiträgen auf deren Demos ja allzu oft zu entnehmen. Merkwürdig, dass diese Demos trotz der ganzen Situation so frei stattfinden können, was ja nun garnicht zu einer Diktatur passt. Und auch merkwürdig, dass die angeblich so einseitigen und verlogenen Medien einer so kleinen lauten Gruppe so viel Platz einräumen.
    Wirklich traurig ist, dass Wissenschaft und Fakten heute so oft verleugnet werden. Und dass offensichtlich Freiheit immer öfter mit einem Freibrief für Egoismus verwechselt wird.
    Ich kann jedenfalls den Kommentar von Oliver B. sehr gut verstehen. Diese Proteste sind vor allem ein Schlag ins Gesicht all jener Beschäftigen im Gesundheitswesen, die auf den Corona-Stationen mit so viel Aufopferung und Verzweiflung im Frühjahr um so viele Menschenleben gekämpft haben.

  8. Nach meinem Eindruck leiden die Kinder ungemein unter den Kontaktverboten und dem Maskenzwang. Mein neunjähriger Sohn hatte vor kurzem die Maske bei einer Erstkommunion fast eineinhalb Stunden mit lediglich kurzen Pausen im Gottesdienst an. Er wollte es so machen, weil das auch die anderen Kinder so taten. Er wollte in der Gruppe einfach nicht abseits stehen.
    Danach war er ganz bleich und klagte über Kopfschmerzen. Erst nach einer halben Stunde toben im Freien, ohne Maske, waren dann die Kopfschmerzen deutlich besser und die Gesichtsfarbe einigermaßen zurückgekehrt.
    Ich kann es damit aus eigener Erfahrung keinesfalls mehr glauben, wenn da angebliche Experten und sogar Ärzte behaupten, die Masken würden Kindern nicht schaden. Das kann doch jeder sehen, dass das Körperverletzung ist.
    Ich frage mich, weshalb es angesichts der offensichtlichen gesundheitlichen Belastung von hunderttausenden Kindern in Bayern bis heute im Landtag noch keine Expertenanhörung zu Nutzen bzw. Risiken der Maskenpflicht gegeben hat?! Für was bezahlen wir eigentlich unsere Abgeordneten!

  9. Schonmann schreibt:

    Das Volk verdient was es bekommt

  10. musssssssssss ich jetzt sterben weil ich teilgenommen habe????????

  11. Anscheinend haben hier einige noch nicht verstanden dass es bei dem Virus um Politik geht und nicht um Gesundheit. Wie man ( entgegen aller Realität immer noch an ein Killervirus glauben kann) ist nicht zu fassen. Wir hatten in den letzten 60 Jahren wesentlich schlimmere Grippewellen. Aber noch nie hat es die Presse interessiert. Warum ist es dieses mal anders?

  12. @ Hans: Grippewellen wurden im Grunde nie durch vergleichbare Maßnahmen wie derzeit gestoppt. Das aktuelle Ausmaß an Todesopfern wäre ja massiv höher, wären im Frühjahr nicht weltweit so umfassend Maßnahmen ergriffen worden. Einen Eindruck, wie schlimm es auch bei uns hätte kommen können sieht man aber ja an den Beispielen in Oberitalien und New York, wo die Situation außer Kontrolle war. Und auch schon an China, wo damals jenseits der Statistik sehr wohl ein massives Ausmaß zu erahnen war. Insofern gab es doch recht gute Anhaltspunkte hier mit entsprechenden Maßnahmen reagieren zu müssen. Und dass die Politik in einer so schwierigen Entscheidung den Schutz von Menschenleben vor wirtschaftliche Interessen stellt, finde ich nun nicht übel. Das hätte ich mir im Kleineren bei anderen Themen schon häufiger so gewünscht.

    Dass dem ganzen eine politische Dimension beiwohnt stimmt natürlich schon auch. Es sind ja mittlerweile mehrere Staaten, in denen die politische Führung einen enormen Vertrauensverlust erlitten hat, weil sie die Pandemie nicht ernsthaft bekämpft hat und große Teile der Bevölkerung nun aufgrund der Opferzahlen schockiert sind.

    Das Dumme an einer solchen Bedrohung durch ein Virus ist ja, dass man das volle Ausmaß erst kennen kann, wenn man es sich ungebremst ausbreiten lässt. Dann ist es im Ernstfall aber auch zu spät. Insofern ja auch eine extrem schwierige Situation für politische Entscheider, weil sie mit größter Unsicherheit entscheiden müssen.

    Insgesamt finde ich ihre Aussage, es ginge hier um Politik und nicht um Gesundheit, somit nicht zielführend.

  13. Schonmann schreibt:

    Es geht nur um Politik, die Frage bei Corona ist nur welche Ziele man anstrebt. Sicher ist, dass es denen nicht um unsere Gesundheit geht. Sonst hätte man das Rauchen schon längst verboten, es sterben jährlich mehr als 100000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Rauchen. Denkt doch einfach etwas mehr nach, es gäbe auch noch mehrere Beispiele.

  14. @ Patrick Gut formuliert. Eine Grippewelle stoppen ist unmöglich!

  15. Während der Grippewelle 2017/2018 starben bekanntlich ca. 25.000 Menschen in Deutschland. Bei einer Letalitätsrate von 0,2%, wie bei schwerer Grippe allgemein angesetzt, ergibt das immerhin 12.500.000 Infizierte über den gesamten Winter verteilt. Teilt man die Infizierten durch 180 Tage, so kommt man im Schnitt auf eine tägliche Infektionszahl von knapp 70.000 Menschen. Insofern erstaunen die Zahlen, die wir jetzt z.B. über Frankreich und andere Länder lesen, nicht wirklich. Man sollte wirklich mehr solide Statistiker zu Wort kommen lassen, die frühere Epidemien und Grippewellen mit Covid-19 vergleichen, um hier ein solides Gefühl der Relationen zu bekommen. Selbst wenn man die Letalität etwas größer ansetzt sind die Zahlen hier noch deutlich. Für sich genommen, erscheinen die jetzigen Infektionszahlen außergewöhnlich hoch, im Vergleich sieht man dann aber, dass solche Anstiege der Infektionen auch bei schweren Grippewellen völlig normal sind.

  16. Der PCR-Test ist doch eh Schrott und reagiert auf Grippeviren, Grippeimpfung und viele weitere Viren aus der Sars und Covid Familie. Aber jeder ist Corona Infiziert und hauptsache die Statistik wird hochgetrieben.

  17. Ich finde es gut, wie Smoko nun sachlich argumentiert hat, denn auf eine solche Basis gehören solche Themen.

    Schonmann kann ich nicht zustimmen mit der Behauptung es ginge nur um Politik. Das von ihnen angeführte Beispiel ist da ein sehr Gutes. Dass Rauchen schadet ist zuerst ja einmal eine wissenschaftliche Erkenntnis. Dann werden ja Maßnahmen durchgesetzt, wie hohe Steuern auf Zigaretten und Werbeverbote. Hier geht es um Gesundheit und wirtschaftliche Interessen. Und welche Maßnahmen durchsetzbar sind, das ist dann eine Frage der Politik aber auch der Judikative. Die Welt ist halt nun einmal nicht so einfach wie man sie gerne pauschalisieren möchte. Insofern gilt ihre Aufforderung, etwas mehr nachzudenken, ihnen auch selbst Schonmann.

    Und die Behauptung von hans, die PCR-Tests wären Schrott, ließe sich ja wissenschaftlich überprüfen. Dass sie natürlich eine marginale Fehlerwahrscheinlichkeit haben ist mir bekannt. Dass sie Schrott wären, dagegen nicht. Gibt es Fakten zu der Behauptung?

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