Drei Seniorenbeauftragte – große Fußstapfen

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Grafenwöhr. Die Stadt Grafenwöhr hat drei neue Seniorenbeauftragte. Thomas Mayer, Conny Spitaler und Gerhard Stümpfl werden zukünftig für die älteren Mitmenschen da sein. Ihr Lob gilt ihrem Vorgänger Karl-Heinz Wächter.

Von Stefan Neidl 

Seniorenbeauftragte Grafenwöhr Thomas Mayer Conny Spitaler Gerhard Stümpfl

Bürgermeister Edgar Knobloch (vorne) stellt die neuen Seniorenbeauftragten vor: Thomas Mayer (2. von links) und seine Stellvertreter Gerhard Stümpfl und Conny Spitalter. Bild: Neidl.

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Seit 2009 war Karl-Heinz Wächter Seniorenbeauftragter in der Soldatenstadt. Der ehemalige Postbote hatte stets ein offenes Ohr für die älteren Mitmenschen, setzte sich für sie ein, übernahm repräsentative Aufgaben und übernahm Geburtstagsglückwünsche. Aktuelle Beispiele seines Wirkens sind die neuen Seniorenbänke oder Neugestaltung für Gehwehe, damit auch Rollstuhl- und Rollator-Fahrer sie nutzen können. Für den heute 76-Jährigen war es an der Zeit sein Amt niederzulegen.

In der vergangenen Stadtratssitzung haben alle Fraktionen von CSU, SPD und Freie Wähler jeweils einen Verantwortlichen für die Neubesetzung der Aufgabe vorgeschlagen. Das Amt geht jetzt an Thomas Mayer (CSU) – Conny Spitaler (SPD) und Gerhard Stümpfl (FW) sind seine Stellvertreter. Die Ernennung läuft unbefristet. Die Besetzung ist nicht öffentlich erfolgt, da es eine Personalfrage war. Ein Antrag der SPD zur Verlegung in den öffentlichen Teil war vorangegangen.

Verantwortung teilen

Thomas Mayers Ernennung war die Idee des Bürgermeisters gewesen: „Ich war wie der Chuck (Karl-Heinz Wächter) Postbote und so kennen mich die Leute und wissen wo sie hingehen müssen“, sagt Mayer selbst. Er freut sich, dass die Verantwortung mit zwei Stellvertretern auf mehrere Schultern verteilt ist und will sich auch im Landkreis regelmäßig mit Kollegen besprechen.

Conny Spitaler befasst sich schon lange ehrenamtlich beispielsweise im Mehrgenerationenhaus mit Senioren und weiß, was diese beschäftigt. Gerade in Corona-Zeiten sei die Einsamkeit ein schlimmer Faktor gewesen. Sie kauft regelmäßig für zwei Seniorinnen ein, ein wenig zu plaudern gehöre da einfach dazu. Sie will regelmäßige Treffen mit den älteren Mitmenschen abhalten, um für sie da zu sein.

Das bestehende Angebot in der Stadt möchte die SPDlerin fördern und ausbauen. So könnte der Seniorenspielplatz im Stadtpark durch ein Konzept besser betont werden. Ihr Lob gilt auch ihrem Parteivorgänger: „Der Chuck hat große Fußstapfen hinterlassen.“ Darauf stimmen ihre beiden Kollegen und Knobloch ein.

Auch Gerhard Stümpfl will Mayer so gut er kann unterstützen. Bei einer immer älter werdenden Bevölkerung gäbe es viel zu tun, meint er. In diesem Punkt stimmt ihm auch Edgar Knobloch zu.

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