Naturschutzgebiet Doost: Brücken-Neubau beschlossen

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Floß. Die Brücke im Naturschutzgebiet Doost wird erneuert. Sie wurde jahrelang immer wieder notdürftig repariert. Nun gab es nur noch die Alternative: Neubau oder keine Brücke mehr. Die Gemeinde hat sich nun für einen Neubau entschieden.

Von Gabi Eichl

Wenn die Partnerschaft mit Tlucna wegen Corona schon auf Eis liegt, will man die Freundschaft wenigstens aus der Ferne mit Masken im Partnerlook pflegen. Bürgermeister Robert Lindner (Zweiter von links) hat die Masken mit den Wappen beider Gemeinden im Bauausschuss verteilt. Als Models stellten sich außer Lindner Andrea Gollwitzer, Markus Staschewski und Oliver Mutterer zur Verfügung (von links).

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Bürgermeister Robert Lindner spricht im Bauausschuss von einer „haftungsrechtlich sauberen Lösung“. Nach Absprache mit den Fachbehörden sei die Gemeinde künftig für den Unterhalt der Brücke zuständig. Die Erneuerung der bisher mehr oder weniger nur geduldeten Brücke sei zuletzt vom Unteren Naturschutz und dem Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald sogar gefordert worden.

Die Regierung erlaube inzwischen auch ein Anbohren der Steine, um die Brücke zu befestigen. Die Kosten für die neue Brücke, eine Konstruktion aus Holz und Stahl, beziffert Lindner auf etwa 12.000 Euro. Die Regierung bezuschusst den Bau mit etwa 70 Prozent der Kosten. Der Auftrag wurde bereits vergeben, die Firma Holzbau Winkler war laut Lindner der einzige Anbieter.

Keine zusätzliche Straßenlampe in der Schönbrunner Straße

In der Schönbrunner Straße endet die Straßenbeleuchtung an der Einfahrt zu den Häusern der Eigenheimsiedlung am Puppberg. Will man zum letzten Haus auf der rechten Seite zu Fuß gehen, ein Haus, das im Außenbereich liegt, geht man ein Stück Weges in der Dunkelheit. Von der Anliegerin kommt daher der Wunsch nach einer Erweiterung der Beleuchtung.

Der Bauausschuss genehmigt keine zusätzlichen Lampen, da dort auch kein Fußgängerweg besteht, macht aber das Zugeständnis, die letzte Lampe ortsauswärts, die an der Abzweigung Puppberg steht, gegen eine Lampe zu tauschen, die in beide Richtungen leuchtet und damit auch bis zu der Stelle, an der der Privatweg zum letzten Anwesen beginnt. Wie der SPD-Sprecher Markus Staschewski anmerkt, könnten Fußgänger jederzeit auch den kleinen ausgeleuchteten Umweg über den Puppberg nehmen.

Neue größere Schaukel für den Spielplatz „Zehenthof“

Die verwitterte Holzschaukel auf dem Spielplatz „Zehenthof“ in der Nelkenstraße wird ausgetauscht. Der Bauhof hatte bereits ein Angebot für eine Doppelschaukel aus Metall für etwa 1300 Euro eingeholt. Auf Anregung von Oliver Mutterer (FDP/UB) will man sich aber noch einmal erkundigen, was ein Modell mit zusätzlicher Kleinkindschaukel kostet. Laut Mutterer hat eine Umfrage ergeben, dass Eltern sich ein solches Angebot für die ganz Kleinen wünschen.

Ladestation am Rathaus für das neue E-Dienstfahrzeug

Für das neue Hybrid-Dienstauto der Gemeinde wird in einer der Garagen am Rathaus eine Ladestation mit Energiezähler und Benutzerberechtigung angebracht. Das Auto kann an zwei Steckdosen entweder in der Garage oder außen geladen werden. Auch Gemeindemitarbeiter sollen die Ladestation nutzen können, die Öffentlichkeit jedoch nicht.

Baukindergeld: Voraussetzungen werden präzisiert

Seit 2019 gewährt der Markt unter bestimmten Voraussetzungen ein Baukindergeld in Höhe von 2000 Euro. Die teilweise schwammig formulierten Voraussetzungen sollen nun präzisiert werden. So muss der Erstwohnsitz der Kinder zum Beispiel im Haus der Antragsteller sein. Vor einer endgültigen Formulierung werden die Fraktionen noch einmal ihre Vorschläge einbringen.

Wir sind ja froh, wenn sich was tut.“

Dem Bauausschuss lagen im öffentlichen Sitzungsteil fünf Bauanträge vor. Laut Lindner waren es heuer schon 40 Anträge, in den Vorjahren im Schnitt um die 30. „Wir sind ja froh, wenn sich was tut“, sagt der Bürgermeister.

Mehr Bauanträge als in den vergangenen Jahren

Folgenden Anträgen erteilt der Ausschuss sein Einvernehmen: Ergänzungsbau nach Abbruch eines Hochsilos in Holzbauweise als Witterungsschutz und als Futterlager, Gemarkung Grafenreuth; Umbau eines Einfamilienhauses in ein Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen, Gemarkung Gailertsreuth; Abbruch des bestehenden Wohnhauses mit Reiterstüberl und Errichtung eines neuen Hauses mit Reiterstüberl und Büro, Gemarkung Grafenreuth (Antrag auf Vorbescheid); Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage, Gemarkung Floß; Bau einer gewerblichen Lagerhalle in Altenhammer, Gemarkung Gösen.

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