Singen war seine Leidenschaft: Nachruf auf Adolf Süß

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Leuchtenberg. „Ein Leben ist zu Ende, die Arbeit ist vollbracht. Wir danken Dir für alles, was Du für uns gemacht“, so stand es in der Todesanzeige von Adolf Süß. Vor allem war er ein sehr bescheidener Mensch und er wollte nie ein großes Aufheben um seine Person. Er verstarb am Donnerstag, 10. Dezember doch sehr überraschend.

Von Sieglinde Schärtl

Nachruf Süß Leuchtenberg

Adolf Süß verstarb überraschend am 10. Dezember Foto: privat

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Sein Leben war stets geprägt von der Arbeit auf dem Hof und am Arbeitsplatz und die er stets sehr gerne verrichtete. Adolf Süß, geboren am 5. Feburar 1935, war das neunte Kind von Elisabeth und Johann Süß und er wuchs mit zehn Geschwistern auf. Von Kindheit an war es eine Selbstverständlichkeit in der Landwirtschaft mit zuarbeiten und diese Arbeiten verrichtete er mit seiner Frau bis ins hohe Alter sehr gerne.

Bis zum Eintritt ins Rentenalter arbeitete er bei Flachglas in Weiherhammer. Am 16. Mai 1959 verehelichte er sich mit Emma Heuberger aus Woppenrieth. Die Ehe wurde mit sechs Kindern, Agnes, Christa, Thomas, Stefan, Richard und Markus bereichert. Im vergangenen Jahr konnten sie die diamanten Hochzeit feiern.

Singen war seine Leidenschaft

Eine große Leidenschaft war für Adolf der Gesang, der ihm stets viel Freude bereitete. So war er nicht nur beim Männergesangverein „Liederkranz“ in Leuchtenberg aktiver Sänger sondern auch bei den Sängern in Kaimling und Tröbes. Regelmäßig besuchte er die Gesangsstunden und sang bei sehr vielen Veranstaltungen beim „Leuchtenberger Dreigesang“ mit.

Außerdem war Adolf Mitglied bei der Feuerwehr und beim Oberpfälzer Waldverein sogar ein halbes Jahrhundert lang. Das regelmäßige Mitfeiern der Gottesdienste während der Woche, besonders am Sonntag in der Pfarrkirche St. Margareta durfte bei ihm nie ausfallen. Regelmäßig ging er auf Wallfahrten.

Bei der Beisetzung auf dem Leuchtenberger Friedhof erklang mit drei Stücken die Trompete, die Hans Reitinger spielte. Bevor Adolf Süß zur letzten Ruhestätte geleitet wurde, zelebrierte Pfarrer Adam Nieciecki mit der Ehefrau des Verstorbenen, seinen sechs Kindern mit Partner und deren Familien, zwölf Enkel und drei Urenkel in der Pfarrkirche das Requiem. Die Lesung und die Fürbitten trug sein Sohn Markus vor und die Trauerfeier wurde von Josef Frischholz an der Orgel und Josef Sellmayer auf der Trompete umrahmt.

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