100.000 Euro stecken im regionalen Fördertopf

Grafenwöhr. Mit dem Geld werden Projekte im Vierstädtedreieck unterstützt, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept dienen. Bis zum 25. Februar können Anträge gestellt werden.

Wald und Täler - unterwegs auf dem Fichtelnaab-Radweg_Foto Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald - Thomas Kujat
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Dem ILE-Zusammenschluss VierStädtedreieck im Oberpfälzer Hügelland e.V. steht für das Jahr 2022 erneut das Förderprogramm Regionalbudget des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Amtes für Ländliche Entwicklung Tirschenreuth mit insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm werden Gemeinden unterstützt, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben.

Profitieren können im VierStädtedreieck regionale Akteure aus den zehn Kommunen Grafenwöhr, Eschenbach, Pressath, Kirchenthumbach, Schlammersdorf, Vorbach, Trabitz, Neustadt am Kulm, Speinshart und Schwarzenbach mit Projekten, die den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum sichern und weiterentwickeln und die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) dienen.

Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent

Förderfähig sind daher Projekte zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, Veränderungsprozesse auf örtlicher Ebene, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Kriterien sind die Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung, die Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen sowie die Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent.

Die Frist zur Einreichung der Förderanfragen ist der 25. Februar. Die Projekte müssen bis 20. September 2022 umgesetzt und Belege bis 1. Oktober 2022 eingereicht werden. Nähere Informationen zum Förderprogramm und den Antragsunterlagen findet man auf der ILE-Homepage.

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