70. Männer- und Familienwallfahrt: Geburt der Mutter des Erlösers

Fahrenberg. Bei der 70. Männer- und Familienwallfahrt wurde die Geburt der Mutter des Erlösers in Waldthurn gefeiert.

Bei der Familienwallfahrt waren viele betende Fußpilger unterwegs.  Franz Völkl
Bei der Familienwallfahrt waren viele betende Fußpilger unterwegs. Franz Völkl
Aufstellung zum Einzug zur Festmesse. Bild: Franz Völkl
Aufstellung zum Einzug zur Festmesse. Bild: Franz Völkl
Bei der Familienwallfahrt waren viele betende Fußpilger unterwegs.  Franz Völkl
Aufstellung zum Einzug zur Festmesse. Bild: Franz Völkl

Wegen der doch etwas nassen Wetterprognosen wurde das Fest Mariä Geburt, verbunden mit der 70. Männer- und Familienwallfahrt, kurzerhand von der ursprünglich vorgesehenen Feier am Freialtar in die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung verlegt. Von der Empore aus umrahmte die Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Josef Pflaum sen. imposant die Festmesse.

Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte den Regensburger Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten, die beiden Diakone Walter Bachhuber aus Regensburg und Janusz Szubartowicz aus Waldthurn, sowie die vielen Besucher.

Von Waldthurn zum Fahrenberggipfel

Unter der Federführung von Szubartowicz zogen zuvor die betenden Fußpilger von Waldthurn aus zum Fahrenberggipfel, die Meisten wählten aber die Fahrt mit dem Auto, die Bernriether Feuerwehr kümmerte sich um den reibungslosen Ablauf an den Parkplätzen.

Abordnungen der Marianischen Männerkongregation aus Waldthurn, Vohenstrauß, Pressath, Ebnath, Pfreimd, Kemnath und der Katholische Männerverein Weiden waren gekommen. Gemeinsam zogen die Fahnenabordnungen unter den Klängen des einleitenden Liedes der Trachtenkapelle vom Kirchenportal mit „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ ein.

Die Zukunft der Kirche

Pfarrer Götz begrüßte für die Pfarrei St. Sebastian Waldthurn die Gläubigen: „Maria ist die Morgenröte des Heils, wies er auf die Geburt Marias hin. Diakon Bachmeier meinte in seiner Predigt, man müsse sich in der heutigen Zeit über viele Sachen Sorgen machen: Krieg, Klima, Strom, Heizung, aber auch über die Zukunft der Kirche.

„Das Gnadenbild Mariens in der Fahrenbergkirche stehe trotz Einschuss am Hals kerzengerade und aufrecht, mit Jesus am Herzen. Maria ist vollkommen selbstlos, wer sie feiert, feiert Jesus Christus“, so Bachhuber.

Vom Schaf, das sich verlaufen hatte

Der Prediger zitierte die Bibelstelle vom Schaf, das sich verlaufen hatte und aus eigener Kraft nicht zurück findet. „Gott gibt sich alle Mühe und ist aktiv, die verlorenen Schafe zu finden, diese müssen sich aber auch finden lassen. Die Menschen müssen sich von Gott in die Arme nehmen lassen und zu ihm und seiner Liebe zurückkehren“. Der Lennesriether Hans Pausch sprach die Lesung und die Fürbitten.

Bereits zur Messe um 8:30 Uhr waren die Thanhausener Fußwallfahrer gekommen, die sich anschließend auf den Heimweg machten. Am Nachmittag schloss der Festtag mit einer Marienandacht.

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