Abfallvergärungsanlage in Kalkhäusl: Landratsamt ist am Zug

Neustadt/WN. Die Bioabfallvergärungsanlage (BAVA) auf der Kreisdeponie Kalkhäusl nimmt eine weitere Hürde. Nach der erfolgten Vorprüfung hat die BAVA-Geschäftsführung die Unterlagen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens Landrat Andreas Meier übergeben.

Manfred Zölch (2.v.l.) und Günter Stich (rechts) übergeben mit Markus Sporrer (links) Landrat Andreas Meier die endgültigen Unterlagen der Bioabfallvergärungsanlage, die auf der Landkreisdeponie Kalkhäusl errichtet werden soll. Foto: Gabi Eichl

Die Bürgerenergiegenossenschaften NEW-West, Zeno eG, BE-ON Weiden und TIR-Energie in Tirschenreuth machen einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung ihres gemeinsamen Ziels. Die Pläne, Ausführungen, technischen Details und Unterlagen zu dem großen interkommunalen Projekt füllen 24 Aktenordner. Diese hat Markus Sporrer von der SM-Energy GmbH, Vorsitzender der TIR-Energie, nun im Landratsamt abgeliefert.

Landräte und Oberbürgermeister unterstützen Vorhaben

Landrat Andreas Meier bekundet erneut, dass er wie sein Tirschenreuther Kollege Roland Grillmeier und der Weidener Oberbürgermeister Jens Meyer das Projekt der vier Bürgerenergiegenossenschaften unterstütze. Sporrer zeigt sich zuversichtlich, dass trotz zeitlicher Verzögerungen des Projektes im Herbst dieses Jahres ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn möglich sei. Dieser könne einen Beginn der Bauarbeiten im ersten Quartal 2023 bedeuten.

Genossenschaften: „In jeder Hinsicht Vorzeigeprojekt“

Die Fachbehörden des Landratsamtes müssen jetzt im Detail Errichtung und Betrieb der Annahmehalle, der Stoffaufbereitungsanlage wie der Biogaserzeugungs- und -verwertungsanlage prüfen. Dazu kommt die Prüfung der Errichtung und des Betriebs der Klärschlammaufbereitungsanlage wie der Gärresteaufbereitung und schließlich von Einrichtung und Betrieb der Kompostierung. Es handle sich in jeder Hinsicht um ein Vorzeigeprojekt, so die Vertreter der Bürgerenergiegenossenschaften.

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