Abschied von Pennoraj Tharmakkan: „Geben wir einen großen Applaus“

Parkstein. Zehn Jahre lang hat Pfarrer Pennoraj Tharmakkan die Pfarrei Parkstein und Kirchendemenreuth betreut. Jetzt kehrt er mit einem neuen seelsorgerischen Auftrag in sein Heimatland Indien zurück. Leicht fielen den Menschen der Abschied nicht.

Leicht ist der Abschied keinen in der Pfarrgemeinde gefallen. Foto: privat
Leicht ist der Abschied keinen in der Pfarrgemeinde gefallen. Foto: privat
Der feierliche Kirchenzug darf zum Abschied nicht fehlen. Foto: Johann Adam
Der feierliche Kirchenzug darf zum Abschied nicht fehlen. Foto: Johann Adam
Pfarrer Pennoraj Tharmakkan im angeregtem Gespräch. Foto: Johann Adam
Pfarrer Pennoraj Tharmakkan im angeregtem Gespräch. Foto: Johann Adam
Auch Kirchenpfleger Bernhard Hofmann bedankte sich herzlich für die gemeinsame Arbeit. Foto: Johann Adam
Auch Kirchenpfleger Bernhard Hofmann bedankte sich herzlich für die gemeinsame Arbeit. Foto: Johann Adam
Foto: privat
Foto: Johann Adam
Foto: Johann Adam
Foto: Johann Adam

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Pennoraj Tharmakkan von der Pfarrgemeinde Parkstein verabschiedet. Er bedankte sich mit eindringlichen Worten bei allen, die ihn in diesen zehn Jahren unterstützt haben. Vor allem die herzliche Aufnahme hob er besonders hervor.

Die vielen Erlebnisse, ob schön oder traurig, verbanden mich mit den Menschen und dem Markt Parkstein. Jetzt, wo ich gerne in meine Heimat zurückkehre, ist es nicht leicht Abschied zu nehmen.

Pfarrer Pennoraj Tharmakkan

Kirchenpfleger Bernhard Hofmann warf einen Blick zurück auf die letzten zehn Jahre seit der Einführung am 16. September 2012. Die blanken Zahlen zeigen, dass die Zahl der Katholiken (etwa 1.800) gleich geblieben ist. „Mit unserem Dialekt habe sie sich inzwischen angefreundet. Ich erinnere mich noch an das erste Mal als das Wort Schwammabrai sagten“, so Hofmann.

Der Lieblingsausdruck wurde aber „Schau mer mal“. Die Oberpfälzer Küche sage ihm deutlich mehr zu als das Oberpfälzer Bier und auch die Aufforderung „geben wir einen großen Applaus“ hat sich in Parkstein eingeprägt.

Es bleiben schöne Erinnerungen

Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Baumgardt dankte für die schönen Erinnerungen, die bleiben. Oberministrant Simon Reichl erinnerte, wie er von Pennoraj Tharmakkan angesprochen wurde und zu den Ministranten kam. Er lobte auch die intensiven Bemühungen, mit den er sich um die Ministrantenschar kümmert. Er hatte auch immer einen Blick darauf, dass die Ministranten in der Zukunft genügend Nachwuchs haben.

Nach dem Gottesdienst ging es gemeinsam in den Rosengarten am Vulkanerlebnis. Beim gemeinsamen Weißwurst-Frühstück suchte Pfarrer Pennoraj Tharmakkan nochmal in
intensiven Gesprächen den Kontakt zu den Parksteinern. Wer das Indienprojekt weiter unterstützen will, kann sich an Maria Hausner in Parkstein wenden.

Abschied in Kirchendemenreuth

Den letzten Gottesdienst, den Pennoraj Tharmakkan in Kirchendemenreuth feierte, wurde von der Kirchengemeinde auch genutzt, um Abschied zu nehmen. Erwin Schindler von der Kirchenverwaltung dankte dem Geistlichen.

Bürgermeister Kellner bedankte sich im Name der Gemeinde für eine gute und segensreiche Zusammenarbeit. Auch die Ministranten bedankten sich für die Unterstützung und für den Pfarrgemeinderat betonte Lisa Hammer-Butzkam die weltweite Verbundenheit unter Christen in der Eucharistiefeier.

Auf großartige Geschenke wurde verzichtet, statt dessen wurden Geldspenden für sein Projekt in Indien übergeben. Zum Auszug aus dem Jugendheim bildeten seine Ministranten ein Spalier mit Sonnenblumen.

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