Rathaus

Bahnsteig-Gespräch mit MdB Albert Rupprecht in Oberwildenau

Likes 0 Kommentare

Oberwildenau. Auf großes Interesse stieß das Bahnsteiggespräch der CSU Oberwildenau mit MdB Albert Rupprecht. Rund 60 interessierte Bürger aus der Gemeinde, aber auch Vertreter aus Wiesau und Altenstadt/WN konnte CSU-Ortsvorsitzender Roland Rauch am Bahnhof in Oberwildenau begrüßen. Albert Rupprecht erläuterte bei seinem ersten Termin nach mehrwöchiger Krankheit, dass die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Regensburg-Hof als vordringlicher Bedarf in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde.

Bahnsteig_Oberwildenau_1 Viele interessierte Bürger waren zum Gespräch mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht gekommen.

Nach wie vor ungeklärt, so Rupprecht, ist allerdings die Frage, ob es sich bei der Elektrifizierung um eine wesentliche Änderung handelt und somit eine Lärmvorsorge für die Anwohner an der Eisenbahnstrecke garantiert wird. Dies wird laut Rupprecht erst im Planfeststellungsverfahren geregelt. Dennoch

haben die Bürger bis 02. Mai die Möglichkeit im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiling eine Stellungnahme – zwar nicht zu Einzelprojekten – aber zum Bundesverkehrswegeplan und zum Bereich Schiene allgemein zu verfassen. Rupprecht appellierte an die Zuhörer rege davon Gebrauch zu machen.

Thomas Kraus vom Forum Bahnlärm informierte, dass Ende Januar vom Bundestag ein Antrag auf „menschen- und umweltgerechte Realisierung europäischer Schienennetze“ einstimmig beschlossen wurde. Auch die Bahnstrecke Regensburg-Hof ist Teil des TEN-V-Kernnetzes. Der Antrag sieht unter anderem die

rechtliche Gleichstellung von Ausbaustrecken an Neubaustrecken vor.

Wo aber bleibt die Rechtsverbindlichkeit aus diesem Antrag,

kritisierte Kraus. Neben dem Hauptthema Lärmschutz dürfen aber auch der Erschütterungsschutz und die Priorität für den Personennahverkehr nicht aus den Augen verloren werden, betonte Marktrat Sebastian Hartl. „Der gute Personennahverkehr ist ein Standortvorteil für unsere Gemeinde, dieser darf nicht durch die vielen Güterzüge in den Hintergrund gedrängt werden“, so Hartl. Anhand einer Landkarte verdeutlichten er und Tobias Kick, dass die Bürger im Markt Luhe-Wildenau bereits mit den Auswirkungen der Autobahn A93, dem Ostbayern-Ring, dem Truppenübungsplatz und nun mit dem erhöhten Güterzugaufkommen zu kämpfen haben. Hartl:

Bei der Autobahn wurde erst nach Jahrzehnten ein Lärmschutz realisiert, das darf bei der Eisenbahn nicht passieren.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.