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Bauantrag und Bürgerservice: Jetzt auch digital

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Grafenwöhr. Mit dem Digitalen Bauantrag, der Bürger-App und einem Bürgerservice-Portal soll die Verwaltung deutlich moderner werden. Bürgermeister Edgar Knobloch informiert den Stadtrat über Fortschritte.

Der Marsch auf die Verwaltung könnte bald überflüssig werden. Viele Dienstleistungen sollen über ein neues Service-Portal beantragt werden können. Foto: Stefan Neidl

Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) informierte den Stadtrat über den Digitalen Bauantrag. Ab dem Jahr 2023 müssen nach dem Onlinezugangsgesetz alle Verwaltungsleistungen auch digital angeboten werden.

Das Bauministerium hat darum mit dem Digitalministerium und ausgewählten Landratsämtern in einem Pilotprojekt den Digitalen Bauantrag erarbeitet. Als eines der ausgewählten Landratsämter bietet auch Neustadt/WN seit dem 1. März diesen an. 

Konsequenz für Grafenwöhr

Dies hat auch für Grafenwöhr Auswirkungen: Bauanträge und Abgrabungsanträge, Vorlagen im Genehmigungsfreistellungsverfahren, Anträge auf Teilgenehmigungen oder Vorbescheide, Anträge auf die Zulassung von Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen, auf Verlängerungen der Geltungsdauer von Genehmigungen, Anzeigen der Nutzungsaufnahme sowie der Beseitigung können nun digital und in Papierform beim Landratsamt gestellt werden.

Bauanträge werden digital weiterbearbeitet - Die Stadt ist an das Modul angeschlossen und gibt so ihre Stellungnahmen dazu ab. 
 

Großer Nutzen für alle

Für Knobloch ein klarer Vorteil: Früher gingen die Anträge erst bei der Stadt ein und wurden nach Kenntnisnahme erst an das Landratsamt weitergeleitet. Nun laufen beide Verfahren parallel und werden außerdem durch das Landratsamt digital erfasst. Das beschleunigt den Abschluss.

Gerald Morgenstern (CSU) wusste, dass die Bearbeitung von Bauanträgen sich oft verzögere, da Unterlagen fehlen. Dies sei nun ausgeschlossen, da das Versenden nur bei vollständigen Unterlagen möglich sei.

Thomas Schopf (FW) hatte hingegen Erfahrungsberichte gehört, dass der Vorgang stattdessen länger dauern würde. Stadtrat Johannes Stauber (CSU) ist selbst angehender Bauherr und hat seinen zwar noch herkömmlich in Papierform eingereicht, prüfte den Status aber bereits regelmäßig digital. Er begrüßte, nun Bearbeiter, Bearbeitungsstand und Fortschritt sehen zu können. Für ihn ist der digitale Bauantrag "ein richtiger Schritt in die richtige Richtung".

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